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Diese Studie über sechs Zeitschriften des frühen zwanzigsten Jahrhunderts verfeinert das traditionelle Bild der zwischenkriegszeitlichen Zeitschrift als das herausragende Medium künstlerischer und intellektueller Erneuerung. Jede Zeitschrift hat ihre eigene Geschichte, doch allgemeine Themen sind klar erkennbar. Es zeigen sich Spuren eines gemeinsamen Engagements für die Internationalisierung der Künste, und wir finden frühe und unerwartete Diskussionen über Freud, Chaplin und Joyce in Brüssel und Berlin, Jazz in Wien und Brüssel sowie Ezra Pound in den Niederlanden und Belgien. Im Gegensatz zu dieser Internationalisierung stehen die Ambitionen der verschiedenen Herausgeber, eine bedeutende Rolle in ihren nationalen Kulturen zu spielen. Diese Spannung zwischen nationalen und internationalen Einflüssen war zunächst anregend und innovativ. Später, infolge politischer und sozioökonomischer Entwicklungen, wurden die neu erreichte Offenheit und der Austausch allmählich verringert und verschwanden schließlich ebenso wie die Zeitschriften selbst.

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Reviews, Zeitschriften, Revues, Sophie Levie

Idioma
Publicado en
1994
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Título
Reviews, Zeitschriften, Revues
Idioma
Alemán
Editorial
Rodopi
Publicado en
1994
Formato
Tapa dura
Páginas
212
ISBN10
9051837828
ISBN13
9789051837827
Serie
Descripción
Diese Studie über sechs Zeitschriften des frühen zwanzigsten Jahrhunderts verfeinert das traditionelle Bild der zwischenkriegszeitlichen Zeitschrift als das herausragende Medium künstlerischer und intellektueller Erneuerung. Jede Zeitschrift hat ihre eigene Geschichte, doch allgemeine Themen sind klar erkennbar. Es zeigen sich Spuren eines gemeinsamen Engagements für die Internationalisierung der Künste, und wir finden frühe und unerwartete Diskussionen über Freud, Chaplin und Joyce in Brüssel und Berlin, Jazz in Wien und Brüssel sowie Ezra Pound in den Niederlanden und Belgien. Im Gegensatz zu dieser Internationalisierung stehen die Ambitionen der verschiedenen Herausgeber, eine bedeutende Rolle in ihren nationalen Kulturen zu spielen. Diese Spannung zwischen nationalen und internationalen Einflüssen war zunächst anregend und innovativ. Später, infolge politischer und sozioökonomischer Entwicklungen, wurden die neu erreichte Offenheit und der Austausch allmählich verringert und verschwanden schließlich ebenso wie die Zeitschriften selbst.