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Mein Onkel aus Paris

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Der Dichter, Prosaiker und Dramatiker Aureliu Busuioc (*1928) gilt heute in Moldawien als lebende Legende. Ein Wendepunkt in seinem Werk war der Roman „Smlouvání s ďáblem“, in dem der Autor erstmals das Thema KGB in die besarabische Literatur einführte. In dem reich strukturierten Roman „Říkej mi Johny!“ erleben wir die schrittweise Verwandlung des Protagonisten in ein willfähriges Werkzeug der Repression, das sich nicht scheut, sogar bei der Deportation seiner eigenen Eltern nach Sibirien zu assistieren. Der Untertitel des Romans „Naučení veterána KGB synovci“ ist eine Paraphrase des Erziehungsschrift aus dem 16. Jahrhundert, in der ein walachischer Fürst dem jungen Thronfolger kirchliche Vorschriften und Hofsitten erklärt. Diese Paraphrase ist jedoch eine grausame Ironie, da Busuiocs Erzähler moralisch nicht vertretbare Postulate verteidigt. Seinem Neffen, der von „westlichem Glanz“ geblendet ist, präsentiert er diese Überzeugungen ernsthaft in dem Glauben, dass sich das Russische Imperium wieder erneuern wird. Der Roman erzählt mit packender und oft brutaler Offenheit von den bewegten Schicksalen dieses geschichtsträchtigen Landes und wird die Leser gewiss nicht gleichgültig lassen.

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Mein Onkel aus Paris, Aureliu Busuioc

Idioma
Publicado en
1977
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(Tapa dura)
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Título
Mein Onkel aus Paris
Idioma
Alemán
Publicado en
1977
Formato
Tapa dura
Serie
Primera publicación
2003
Título original
Spune-mi Gioni!
Calificación
3,85 de 5
Descripción
Der Dichter, Prosaiker und Dramatiker Aureliu Busuioc (*1928) gilt heute in Moldawien als lebende Legende. Ein Wendepunkt in seinem Werk war der Roman „Smlouvání s ďáblem“, in dem der Autor erstmals das Thema KGB in die besarabische Literatur einführte. In dem reich strukturierten Roman „Říkej mi Johny!“ erleben wir die schrittweise Verwandlung des Protagonisten in ein willfähriges Werkzeug der Repression, das sich nicht scheut, sogar bei der Deportation seiner eigenen Eltern nach Sibirien zu assistieren. Der Untertitel des Romans „Naučení veterána KGB synovci“ ist eine Paraphrase des Erziehungsschrift aus dem 16. Jahrhundert, in der ein walachischer Fürst dem jungen Thronfolger kirchliche Vorschriften und Hofsitten erklärt. Diese Paraphrase ist jedoch eine grausame Ironie, da Busuiocs Erzähler moralisch nicht vertretbare Postulate verteidigt. Seinem Neffen, der von „westlichem Glanz“ geblendet ist, präsentiert er diese Überzeugungen ernsthaft in dem Glauben, dass sich das Russische Imperium wieder erneuern wird. Der Roman erzählt mit packender und oft brutaler Offenheit von den bewegten Schicksalen dieses geschichtsträchtigen Landes und wird die Leser gewiss nicht gleichgültig lassen.