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Das byzantinische Jahrtausend

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Hans-Georg Beck (1910 – 1999) leitete von 1960 bis 1975 das Institut für Byzantinistik, Geschichte der byzantinischen Kunst und Neuhumanismus an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Fragen der byzantinischen Theologie, Literatur und Staatsorganisation. Für viele ist die byzantinische Welt heute Teil einer fernen historischen Vergangenheit, mit der sich niemand mehr identifizieren kann. Der Autor distanziert sich bewusst von den klischeehaften Erzählungen über den prunkvollen Hofzeremoniell, die Pracht der Liturgie oder das sogenannte „politische Theologie“. Stattdessen interpretiert er charakteristische Erscheinungen des byzantinischen Lebens aus einer neuen Perspektive und versucht, sie zu demythologisieren. Beck, der das Thema über Jahre intensiv erforscht hat, betrachtet den Staat und die Verfassung, die politische Orthodoxie, Literatur, Theologie, das Mönchtum, die Gesellschaft und den Glauben. Im Anhang seiner Arbeit bietet er ausgewählte Beispiele aus der byzantinischen Literatur an, die die Breite des byzantinischen Denkens veranschaulichen. Für ihn besitzt Byzanz den Charme des Verfalls, der mit innerer Ruhe kombiniert ist und mit Hoffnung erfüllt ist.

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Das byzantinische Jahrtausend, Hans-Georg Beck

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Publicado en
1982
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(Tapa blanda)
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Idioma
Alemán
Publicado en
1982
Formato
Tapa blanda
Páginas
381
ISBN10
342304408X
ISBN13
9783423044080
Serie
Calificación
4 de 5
Descripción
Hans-Georg Beck (1910 – 1999) leitete von 1960 bis 1975 das Institut für Byzantinistik, Geschichte der byzantinischen Kunst und Neuhumanismus an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu Fragen der byzantinischen Theologie, Literatur und Staatsorganisation. Für viele ist die byzantinische Welt heute Teil einer fernen historischen Vergangenheit, mit der sich niemand mehr identifizieren kann. Der Autor distanziert sich bewusst von den klischeehaften Erzählungen über den prunkvollen Hofzeremoniell, die Pracht der Liturgie oder das sogenannte „politische Theologie“. Stattdessen interpretiert er charakteristische Erscheinungen des byzantinischen Lebens aus einer neuen Perspektive und versucht, sie zu demythologisieren. Beck, der das Thema über Jahre intensiv erforscht hat, betrachtet den Staat und die Verfassung, die politische Orthodoxie, Literatur, Theologie, das Mönchtum, die Gesellschaft und den Glauben. Im Anhang seiner Arbeit bietet er ausgewählte Beispiele aus der byzantinischen Literatur an, die die Breite des byzantinischen Denkens veranschaulichen. Für ihn besitzt Byzanz den Charme des Verfalls, der mit innerer Ruhe kombiniert ist und mit Hoffnung erfüllt ist.