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Forschen im »Zeitalter der Extreme«: Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus und nach 1945

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Die ausseruniversitäre Forschung und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. Durch den Aufbau moderner außeruniversitärer Großforschung, für die in Deutschland die 1910 gegründete Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (heute Max-Planck-Gesellschaft) charakteristisch ist, gerieten die traditionsreichen Akademien der Wissenschaften in die Defensive. Dies galt besonders in der NS-Zeit, in der zahlreiche weitere Wissenschaftseinrichtungen etabliert wurden, mit teils sehr spezifischen Zwecken, wie etwa im Falle der Reichsluftfahrtakademie. Herausgearbeitet wird das Ausmaß der Kooperation mit dem - keineswegs wissenschaftsfeindlichen - NS-Staat. Das nach 1945 vorgetragene Entlastungsargument, in den ausseruniversitären Einrichtungen sei vornehmlich politikferne >>Grundlagenforschung<< betrieben worden, erweist sich dabei als nur bedingt stichhaltig

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Forschen im »Zeitalter der Extreme«: Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus und nach 1945, Schumann, Dirk

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Publicado en
2020
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Título
Forschen im »Zeitalter der Extreme«: Akademien und andere Forschungseinrichtungen im Nationalsozialismus und nach 1945
Idioma
Alemán
Autores
Schumann, Dirk
Editorial
Wallstein
Publicado en
2020
Formato
Tapa dura
Páginas
392
ISBN13
9783835335622
Serie
Descripción
Die ausseruniversitäre Forschung und ihr Verhältnis zum Nationalsozialismus. Durch den Aufbau moderner außeruniversitärer Großforschung, für die in Deutschland die 1910 gegründete Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (heute Max-Planck-Gesellschaft) charakteristisch ist, gerieten die traditionsreichen Akademien der Wissenschaften in die Defensive. Dies galt besonders in der NS-Zeit, in der zahlreiche weitere Wissenschaftseinrichtungen etabliert wurden, mit teils sehr spezifischen Zwecken, wie etwa im Falle der Reichsluftfahrtakademie. Herausgearbeitet wird das Ausmaß der Kooperation mit dem - keineswegs wissenschaftsfeindlichen - NS-Staat. Das nach 1945 vorgetragene Entlastungsargument, in den ausseruniversitären Einrichtungen sei vornehmlich politikferne >>Grundlagenforschung<< betrieben worden, erweist sich dabei als nur bedingt stichhaltig