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Dekonstruktiver Feminismus

Patriarchatskritik bei Judith Butler, Donna Haraway, Karen Barad und Sara Ahmed

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Auf feministische Weise Dekonstruktion zu betreiben, bedeutet, eine Patriarchatskritik zu entwickeln, die Dominanzbeziehungen auf tiefgreifende Weise infrage stellt. Dekonstruktion bezeichnet gemeinhin eine Form des Denkens, die unsere als selbstverständlich und vermeintlich unüberschreitbar betrachteten Annahmen über die Welt problematisiert. Arbeitet feministische Theorie dekonstruktiv, so lautet eine im Akademischen verbreitete Zuschreibung, dann wendet sie das Handwerkszeug einer nicht-feministischen Theorie auf spezifische feministische Fragestellungen an. Das Buch stellt dieses Narrativ infrage. Es versucht stattdessen zu untersuchen, wie Judith Butler, Donna Haraway, Karen Barad und Sara Ahmed dekonstruktive Denkbewegungen entwerfen, um eine Sensibilität für die Funktionsweise von Hierarchien zu schaffen. Der dekonstruktive Feminismus fordert damit die binäre Geschlechterordnung, die Trennung zwischen dem Menschlichen und seinem nicht-menschlichen ›Anderen‹ sowie die Verschränkungen unterschiedlicher Formen von Unterdrückung heraus.

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Dekonstruktiver Feminismus, Martin Eldracher

Idioma
Publicado en
2025
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
20,99 €

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Título
Dekonstruktiver Feminismus
Subtítulo
Patriarchatskritik bei Judith Butler, Donna Haraway, Karen Barad und Sara Ahmed
Idioma
Alemán
Editorial
Unrast Verlag
Publicado en
2025
Formato
Tapa blanda
ISBN13
9783897715677
Serie
Descripción
Auf feministische Weise Dekonstruktion zu betreiben, bedeutet, eine Patriarchatskritik zu entwickeln, die Dominanzbeziehungen auf tiefgreifende Weise infrage stellt. Dekonstruktion bezeichnet gemeinhin eine Form des Denkens, die unsere als selbstverständlich und vermeintlich unüberschreitbar betrachteten Annahmen über die Welt problematisiert. Arbeitet feministische Theorie dekonstruktiv, so lautet eine im Akademischen verbreitete Zuschreibung, dann wendet sie das Handwerkszeug einer nicht-feministischen Theorie auf spezifische feministische Fragestellungen an. Das Buch stellt dieses Narrativ infrage. Es versucht stattdessen zu untersuchen, wie Judith Butler, Donna Haraway, Karen Barad und Sara Ahmed dekonstruktive Denkbewegungen entwerfen, um eine Sensibilität für die Funktionsweise von Hierarchien zu schaffen. Der dekonstruktive Feminismus fordert damit die binäre Geschlechterordnung, die Trennung zwischen dem Menschlichen und seinem nicht-menschlichen ›Anderen‹ sowie die Verschränkungen unterschiedlicher Formen von Unterdrückung heraus.