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Der verwechselbare Gott

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  • 225 páginas
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Gott hat für die Denker die entscheidende Kategorie dargestellt, die die Realität erklärte und Sinn gab. Doch in unseren Tagen hat das Geld Gott von seinem Thron gestoßen und sich zur Schlüssel- und Referenzgröße für alles, was existiert, erhoben. Diese Feststellung hat nicht nur das Konzept „Gott“ entleert, sondern auch die Fundamente der Religionen stark erodiert. In diesem Sinne, da das Christentum über Jahrhunderte das Modell wahrer Religion war, stehen wir nicht am Anfang seines Endes? Dieses Buch stellt eindringlich die Notwendigkeit dar, dass sich das Christentum von dem, was gemeinhin als Religion verstanden wird, distanzieren muss, um seine Identität zurückzugewinnen. Seine gesellschaftliche Irrelevanz ist ein gutes Beispiel für die Rolle, die die Religion heute in der erfolgreichen und dominierenden Struktur des Kapitalismus spielt. Gegen den rettenden Vorschlag, dass alles dem „Diktat der Geldknappheit“ untergeordnet werden muss, ist das Christentum nicht nur aufgefordert, gegen jede Idole zu kämpfen, sondern auch dem modernen Menschen seinen radikalen Vorschlag der Erlösung anzubieten und ihn dem „Kapitalismus als Religion“ entgegenzustellen.

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Der verwechselbare Gott, Thomas Ruster

Idioma
Publicado en
2000
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(Tapa blanda)
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Título
Der verwechselbare Gott
Idioma
Alemán
Editorial
Herder
Publicado en
2000
Formato
Tapa blanda
Páginas
225
ISBN10
3451021811
ISBN13
9783451021817
Serie
Descripción
Gott hat für die Denker die entscheidende Kategorie dargestellt, die die Realität erklärte und Sinn gab. Doch in unseren Tagen hat das Geld Gott von seinem Thron gestoßen und sich zur Schlüssel- und Referenzgröße für alles, was existiert, erhoben. Diese Feststellung hat nicht nur das Konzept „Gott“ entleert, sondern auch die Fundamente der Religionen stark erodiert. In diesem Sinne, da das Christentum über Jahrhunderte das Modell wahrer Religion war, stehen wir nicht am Anfang seines Endes? Dieses Buch stellt eindringlich die Notwendigkeit dar, dass sich das Christentum von dem, was gemeinhin als Religion verstanden wird, distanzieren muss, um seine Identität zurückzugewinnen. Seine gesellschaftliche Irrelevanz ist ein gutes Beispiel für die Rolle, die die Religion heute in der erfolgreichen und dominierenden Struktur des Kapitalismus spielt. Gegen den rettenden Vorschlag, dass alles dem „Diktat der Geldknappheit“ untergeordnet werden muss, ist das Christentum nicht nur aufgefordert, gegen jede Idole zu kämpfen, sondern auch dem modernen Menschen seinen radikalen Vorschlag der Erlösung anzubieten und ihn dem „Kapitalismus als Religion“ entgegenzustellen.