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Massenwahntheorie

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Brochova Theorie des massiven Wahns ist eine Sammlung seiner Arbeiten aus den Jahren 1939 bis 1946, die er im amerikanischen Exil veröffentlichen wollte. Mit Unterstützung zeitgenössischer Erkenntnisse aus Philosophie, Psychologie, Soziologie und Politologie möchte er die philosophisch-psychologischen Ursachen des massiven Wahns in totalitären Staaten, sowohl faschistischer als auch kommunistischer Art, aufzeigen. Er beschränkt sich jedoch nicht auf die bloße Feststellung der Ursachen, sondern skizziert Wege, wie man effektiv gegen den massiven Wahnsinn kämpfen kann, dessen Gefahren auch nach dem Tod eines Diktators nicht verschwinden. Brochs Worte sind besonders aktuell, wenn er betont, dass bei der ständigen Verteidigung der Demokratie gegen den Totalitarismus „die Massen sich niemals mit leerer Selbstbeweihräucherung der Demokratie abspeisen lassen“ und dass sie mit „trockenen Tiraden“ nur dorthin getrieben werden, wo ihnen konkrete, wenn auch schreckliche Ziele angeboten werden, also in die Armee des Faschismus.

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Massenwahntheorie, Hermann Broch

Idioma
Publicado en
1979
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
14,49 €

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4,0
Muy bueno
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Título
Massenwahntheorie
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
1979
Formato
Tapa dura
Páginas
582
ISBN10
3518370022
ISBN13
9783518370025
Serie
Primera publicación
1979
Título original
Massenwahntheorie. Beiträge zu einer Psychologie der Politik
Calificación
4 de 5
Descripción
Brochova Theorie des massiven Wahns ist eine Sammlung seiner Arbeiten aus den Jahren 1939 bis 1946, die er im amerikanischen Exil veröffentlichen wollte. Mit Unterstützung zeitgenössischer Erkenntnisse aus Philosophie, Psychologie, Soziologie und Politologie möchte er die philosophisch-psychologischen Ursachen des massiven Wahns in totalitären Staaten, sowohl faschistischer als auch kommunistischer Art, aufzeigen. Er beschränkt sich jedoch nicht auf die bloße Feststellung der Ursachen, sondern skizziert Wege, wie man effektiv gegen den massiven Wahnsinn kämpfen kann, dessen Gefahren auch nach dem Tod eines Diktators nicht verschwinden. Brochs Worte sind besonders aktuell, wenn er betont, dass bei der ständigen Verteidigung der Demokratie gegen den Totalitarismus „die Massen sich niemals mit leerer Selbstbeweihräucherung der Demokratie abspeisen lassen“ und dass sie mit „trockenen Tiraden“ nur dorthin getrieben werden, wo ihnen konkrete, wenn auch schreckliche Ziele angeboten werden, also in die Armee des Faschismus.