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Unsere armen Kinder

Wie Deutschland seine Zukunft verspielt

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  • 202 páginas
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In Deutschland leben über drei Millionen Kinder und Jugendliche in Armut, eine Zahl, die stetig steigt. Diese Situation ist nicht nur eine Katastrophe für die Betroffenen, sondern auch ein Skandal, der die Gesellschaft teuer zu stehen kommt. Die Ignoranz gegenüber ihrer Existenz und der Mangel an angemessener Bildung führen dazu, dass diese Kinder die Armut ihrer Eltern an die nächste Generation weitergeben. Es ist dringend notwendig, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Trotz vorhandener Ideen und Ansätze werden sie kaum umgesetzt. Kinder wie der achtjährige Benny, der oft den ganzen Tag nichts gegessen hat, oder die zwölfjährige Wendy, die im Bett ihrer Mutter spielt, verdeutlichen die verheerenden Folgen der Kinderarmut. Die Perspektivlosigkeit ist so groß, dass viele Kinder „Hartz IV“ als Lebensziel angeben, was die erblich bedingte Armut unterstreicht. Diese gesellschaftlichen Probleme werden den Sozialstaat vor große Herausforderungen stellen. Das Bildungssystem trägt zur Aufrechterhaltung des Teufelskreises bei, obwohl Deutschland dringend kluge Köpfe benötigt. Der Kampf gegen Kinderarmut ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit. Prävention ist kostengünstig, während späte Hilfe teuer und ineffektiv ist.

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Unsere armen Kinder, Ulrike Meyer Timpe

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa dura)
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Título
Unsere armen Kinder
Subtítulo
Wie Deutschland seine Zukunft verspielt
Idioma
Alemán
Editorial
Pantheon
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
Páginas
202
ISBN10
3570550818
ISBN13
9783570550816
Serie
Calificación
3 de 5
Descripción
In Deutschland leben über drei Millionen Kinder und Jugendliche in Armut, eine Zahl, die stetig steigt. Diese Situation ist nicht nur eine Katastrophe für die Betroffenen, sondern auch ein Skandal, der die Gesellschaft teuer zu stehen kommt. Die Ignoranz gegenüber ihrer Existenz und der Mangel an angemessener Bildung führen dazu, dass diese Kinder die Armut ihrer Eltern an die nächste Generation weitergeben. Es ist dringend notwendig, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Trotz vorhandener Ideen und Ansätze werden sie kaum umgesetzt. Kinder wie der achtjährige Benny, der oft den ganzen Tag nichts gegessen hat, oder die zwölfjährige Wendy, die im Bett ihrer Mutter spielt, verdeutlichen die verheerenden Folgen der Kinderarmut. Die Perspektivlosigkeit ist so groß, dass viele Kinder „Hartz IV“ als Lebensziel angeben, was die erblich bedingte Armut unterstreicht. Diese gesellschaftlichen Probleme werden den Sozialstaat vor große Herausforderungen stellen. Das Bildungssystem trägt zur Aufrechterhaltung des Teufelskreises bei, obwohl Deutschland dringend kluge Köpfe benötigt. Der Kampf gegen Kinderarmut ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit. Prävention ist kostengünstig, während späte Hilfe teuer und ineffektiv ist.