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Spiegelbilder

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  • 126 páginas
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Die Kulturen Europas und Indiens verbindet eine lange Tradition an wechselseitigen Projektionen und Zuschreibungen. In der neuerdings auch in Europa in zunehmendem Maße rezipierten populären Filmkultur Indiens findet der westliche Kulturkreis eine weitere Bestätigung seiner oft einseitigen Indienwahrnehmung. In den Erzählungen „Spiegelbilder“ begegnen sich die Kulturen in direktem Austausch, neue Wahrnehmungsfelder entstehen, illusionäre Vorstellungswelten verblassen. Erweitert durch den mauritianischen Kulturkreis wird auch die identitätsstiftende Wirkung der indischen Filmindustrie in der indischen Diaspora thematisiert. Eine Wiener Universitätslektorin, die in eine vielschichtige Beziehung zu einem Bollywoodschauspieler schlittert, eine mauritianische Botanikerin auf der Suche nach ihrer Identität, ein indischer Schriftsteller und erklärter Bollywoodfeind, der durch die Verfilmung seines Romans und die damit verbundenen Begegnungen ein Kindheitstrauma aufarbeitet. Vielschichtig greifen die Kulturen und Handlungsebenen in den Erzählungen ineinander, weben in rascher Abfolge ein Netz aus Fiktion und Wirklichkeit, in dem die Realität sich als Spiegelbild subjektiver Wahrnehmung enttarnt.

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Spiegelbilder, Dorothea Nürnberg

Idioma
Publicado en
2006
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
0,49 €

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Título
Spiegelbilder
Idioma
Alemán
Editorial
Kitab
Publicado en
2006
Formato
Tapa blanda
Páginas
126
ISBN10
3902005750
ISBN13
9783902005755
Serie
Descripción
Die Kulturen Europas und Indiens verbindet eine lange Tradition an wechselseitigen Projektionen und Zuschreibungen. In der neuerdings auch in Europa in zunehmendem Maße rezipierten populären Filmkultur Indiens findet der westliche Kulturkreis eine weitere Bestätigung seiner oft einseitigen Indienwahrnehmung. In den Erzählungen „Spiegelbilder“ begegnen sich die Kulturen in direktem Austausch, neue Wahrnehmungsfelder entstehen, illusionäre Vorstellungswelten verblassen. Erweitert durch den mauritianischen Kulturkreis wird auch die identitätsstiftende Wirkung der indischen Filmindustrie in der indischen Diaspora thematisiert. Eine Wiener Universitätslektorin, die in eine vielschichtige Beziehung zu einem Bollywoodschauspieler schlittert, eine mauritianische Botanikerin auf der Suche nach ihrer Identität, ein indischer Schriftsteller und erklärter Bollywoodfeind, der durch die Verfilmung seines Romans und die damit verbundenen Begegnungen ein Kindheitstrauma aufarbeitet. Vielschichtig greifen die Kulturen und Handlungsebenen in den Erzählungen ineinander, weben in rascher Abfolge ein Netz aus Fiktion und Wirklichkeit, in dem die Realität sich als Spiegelbild subjektiver Wahrnehmung enttarnt.