Bookbot

Einst und jetzt

Von Coney Island nach New York

Valoración del libro

Parámetros

  • 315 páginas
  • 12 horas de lectura

Más información sobre el libro

Joseph Heller präsentiert seine Autobiographie in einem unaufgeregten, manchmal lässigen Ton und erzählt von seiner Kindheit und Jugend auf Coney Island, seiner Studienzeit nach dem Krieg und seinem Werdegang als Autor. Die Erzählung folgt eher einem assoziativen als einem strengen chronologischen Verlauf. Besonders eindrücklich zeigt Heller, wie selektiv und parteiisch Erinnerungen sein können. So erwähnt er beispielsweise seine Zeit als Pilot im Zweiten Weltkrieg nur am Rande, obwohl dieses Erlebnis ihn stark geprägt haben muss. Auch die schwere Nervenerkrankung, die ihn 1981 fast vollständig lähmte, wird nur beiläufig angesprochen. Es scheint, als wolle Heller sich nicht auf die großen Ereignisse seines Lebens konzentrieren, sondern eher auf die farbenfrohen, detailreichen Aspekte. Seine Erinnerungen enden, wo sie begonnen haben – auf Coney Island, dem einstigen Vergnügungsviertel New Yorks. Doch die glitzernde Welt seiner Kindheit ist verschwunden, die Freunde haben sich zerstreut, und die nostalgischen Traditionen sind neuen Moden gewichen. Heller selbst ist zu einem literarischen Denkmal geworden. Umso sympathischer ist sein gelassener und heiterer Umgang mit der Erinnerung, der ohne Selbstinszenierung oder Eigenlob auskommt.

Compra de libros

Einst und jetzt, Joseph Heller

Idioma
Publicado en
1999
product-detail.submit-box.info.binding
(Tapa dura)
Te avisaremos por correo electrónico en cuanto lo localicemos.

Métodos de pago

3,6
Muy bueno
228 Valoraciones

Nos falta tu reseña aquí

Título
Einst und jetzt
Subtítulo
Von Coney Island nach New York
Idioma
Alemán
Editorial
S. Fischer
Publicado en
1999
Formato
Tapa dura
Páginas
315
ISBN10
3100339029
ISBN13
9783100339027
Serie
Primera publicación
1998
Título original
Now and Then
Calificación
3,55 de 5
Descripción
Joseph Heller präsentiert seine Autobiographie in einem unaufgeregten, manchmal lässigen Ton und erzählt von seiner Kindheit und Jugend auf Coney Island, seiner Studienzeit nach dem Krieg und seinem Werdegang als Autor. Die Erzählung folgt eher einem assoziativen als einem strengen chronologischen Verlauf. Besonders eindrücklich zeigt Heller, wie selektiv und parteiisch Erinnerungen sein können. So erwähnt er beispielsweise seine Zeit als Pilot im Zweiten Weltkrieg nur am Rande, obwohl dieses Erlebnis ihn stark geprägt haben muss. Auch die schwere Nervenerkrankung, die ihn 1981 fast vollständig lähmte, wird nur beiläufig angesprochen. Es scheint, als wolle Heller sich nicht auf die großen Ereignisse seines Lebens konzentrieren, sondern eher auf die farbenfrohen, detailreichen Aspekte. Seine Erinnerungen enden, wo sie begonnen haben – auf Coney Island, dem einstigen Vergnügungsviertel New Yorks. Doch die glitzernde Welt seiner Kindheit ist verschwunden, die Freunde haben sich zerstreut, und die nostalgischen Traditionen sind neuen Moden gewichen. Heller selbst ist zu einem literarischen Denkmal geworden. Umso sympathischer ist sein gelassener und heiterer Umgang mit der Erinnerung, der ohne Selbstinszenierung oder Eigenlob auskommt.