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Bildungsungleichheiten im österreichischen Schulsystem. Eine Begründung auf Basis von Theorien von Bordieu und Boudon

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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, 1,7, FernUniversität Hagen, beleuchtet die Auswirkungen von PISA-Studien auf das österreichische Bildungssystem. Diese Studien haben die Diskussion über Bildungsungleichheiten auf wissenschaftlicher und politischer Ebene neu entfacht. Dennoch wirft die Analyse der österreichischen Schulpolitik der letzten Jahrzehnte Fragen auf, ob die ermittelten Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Maßnahmen tatsächlich von der Politik umgesetzt werden. Die Debatte über das Bildungssystem ist stark ideologisch und parteipolitisch geprägt, wobei Bildung oft als Spielball politischer Interessen missbraucht wird. Entscheidungen, die zukünftige Generationen betreffen, werden häufig von Personen getroffen, deren politische Position nicht auf fachlicher Qualifikation basiert, sondern auf politischen Verbindungen. Trotz des langjährigen Wissens über Bildungsungleichheiten und der bekannten Maßnahmen dagegen, gab es in den letzten Jahrzehnten kaum Fortschritte. Oft beschränkten sich die Maßnahmen auf Alibihandlungen, ohne tiefgreifende Veränderungen. Ein Beispiel dafür ist die Neue Mittelschule, die die fehlende Reformbereitschaft verdeutlicht. Solange das bildungspolitische Denken der Entscheidungsträger nicht über den Rahmen einer Legislaturperiode hinausgeht, bleibt eine wirkliche Veränderung aus.

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Bildungsungleichheiten im österreichischen Schulsystem. Eine Begründung auf Basis von Theorien von Bordieu und Boudon, Franz Hinterramskogler

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2017
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(Tapa blanda),
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