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Eingreifen, kritisieren, verändern!?

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Unter dem Stichwort „Interventionen“ versammelt dieser Band unterschiedliche Perspektiven auf ethnographische und geschlechterkritische Wissensproduktion, die kritisierend und verändernd in politische Konfliktfelder eingreifen will und auf vielfältige Formen der Kollaboration mit sozialen Bewegungen und gesellschaftlichen AkteurInnen setzt. Die Beiträge loten das Dazwischensein aus – zwischen ForscherInnen und Beforschten, zwischen Wissenschaft, Kunst und Aktivismus – und diskutieren, wie alltagsweltliche und wissenschaftliche Interventionen ethnographisch, praxistheoretisch und kulturanalytisch er- und beforscht werden können. Sie fragen, unter welchen institutionellen Bedingungen intervenierende Wissenspraxen gegenwärtig stattfinden und welchen Einfluss die zunehmende Ökonomisierung von Wissen auf ethnographisches Arbeiten hat. Und sie erkunden, wie aktuelle Entwicklungen und Positionen der feministischen kulturanthropologischen Geschlechterforschung auf die Fachgeschichte bezogen werden können. Der Band trägt so zur Diskussion über Möglichkeiten, Potentiale und Grenzen eingreifender Wissenschaftspraxen aus geschlechtertheoretischer und europäisch ethnologischer Perspektive bei.

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Eingreifen, kritisieren, verändern!?, Beate Binder, Friedrich von Bose, Katrin Ebell, Sabine Hess, Anika Keinz

Idioma
Publicado en
2013
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(Tapa blanda)
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Título
Eingreifen, kritisieren, verändern!?
Idioma
Alemán
Publicado en
2013
Formato
Tapa blanda
Páginas
291
ISBN10
389691913X
ISBN13
9783896919137
Serie
Descripción
Unter dem Stichwort „Interventionen“ versammelt dieser Band unterschiedliche Perspektiven auf ethnographische und geschlechterkritische Wissensproduktion, die kritisierend und verändernd in politische Konfliktfelder eingreifen will und auf vielfältige Formen der Kollaboration mit sozialen Bewegungen und gesellschaftlichen AkteurInnen setzt. Die Beiträge loten das Dazwischensein aus – zwischen ForscherInnen und Beforschten, zwischen Wissenschaft, Kunst und Aktivismus – und diskutieren, wie alltagsweltliche und wissenschaftliche Interventionen ethnographisch, praxistheoretisch und kulturanalytisch er- und beforscht werden können. Sie fragen, unter welchen institutionellen Bedingungen intervenierende Wissenspraxen gegenwärtig stattfinden und welchen Einfluss die zunehmende Ökonomisierung von Wissen auf ethnographisches Arbeiten hat. Und sie erkunden, wie aktuelle Entwicklungen und Positionen der feministischen kulturanthropologischen Geschlechterforschung auf die Fachgeschichte bezogen werden können. Der Band trägt so zur Diskussion über Möglichkeiten, Potentiale und Grenzen eingreifender Wissenschaftspraxen aus geschlechtertheoretischer und europäisch ethnologischer Perspektive bei.