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Lange Schatten der Kulturrevolution

Eine transgenerationale Sicht auf Politik und Emotion in der Volksrepublik China

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Im Schatten der emotionalen Manipulationen während der Kulturrevolution (1966–76) ist das Verhältnis von Politik und Emotion im postmaoistischen China stark belastet. Sascha Klotzbücher untersucht die Langzeitwirkungen dieser Manipulation und analysiert den Maoismus nicht nur als politischen Herrschaftsmechanismus, sondern auch in seiner identitätsstiftenden Funktion. Die umfassende Studie beleuchtet das Verhältnis von Emotion und Politik aus einer transgenerationalen Perspektive, basierend auf den Erlebnissen der Beteiligten und ihrer Nachkommen. Ein partizipatives Forschungsdesign wird vorgestellt, das die Subjektivität der Forschenden einbezieht. Diese Analyse definiert einen neuen transregionalen Standpunkt, der eine Neubewertung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Kulturrevolution und den nachfolgenden Erinnerungskulturen erfordert. Emotionen, oft in der westlichen Forschung vernachlässigt, spielen eine zentrale Rolle im Verständnis der individuellen Erfahrungen. Die Untersuchung zeigt, wie die Wahrnehmung und emotionale Bindung der älteren Generation während der Kulturrevolution in der nächsten Generation fortbesteht. Politische Ohnmacht wird in neue Erwartungen umgewandelt, was die Komplexität der emotionalen und politischen Dynamiken in einem postmaoistischen Kontext verdeutlicht.

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Lange Schatten der Kulturrevolution, Sascha Klotzbücher

Idioma
Publicado en
2018
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(Tapa blanda)
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Título
Lange Schatten der Kulturrevolution
Subtítulo
Eine transgenerationale Sicht auf Politik und Emotion in der Volksrepublik China
Idioma
Alemán
Publicado en
2018
Formato
Tapa blanda
Páginas
550
ISBN10
3837928292
ISBN13
9783837928297
Serie
Descripción
Im Schatten der emotionalen Manipulationen während der Kulturrevolution (1966–76) ist das Verhältnis von Politik und Emotion im postmaoistischen China stark belastet. Sascha Klotzbücher untersucht die Langzeitwirkungen dieser Manipulation und analysiert den Maoismus nicht nur als politischen Herrschaftsmechanismus, sondern auch in seiner identitätsstiftenden Funktion. Die umfassende Studie beleuchtet das Verhältnis von Emotion und Politik aus einer transgenerationalen Perspektive, basierend auf den Erlebnissen der Beteiligten und ihrer Nachkommen. Ein partizipatives Forschungsdesign wird vorgestellt, das die Subjektivität der Forschenden einbezieht. Diese Analyse definiert einen neuen transregionalen Standpunkt, der eine Neubewertung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Kulturrevolution und den nachfolgenden Erinnerungskulturen erfordert. Emotionen, oft in der westlichen Forschung vernachlässigt, spielen eine zentrale Rolle im Verständnis der individuellen Erfahrungen. Die Untersuchung zeigt, wie die Wahrnehmung und emotionale Bindung der älteren Generation während der Kulturrevolution in der nächsten Generation fortbesteht. Politische Ohnmacht wird in neue Erwartungen umgewandelt, was die Komplexität der emotionalen und politischen Dynamiken in einem postmaoistischen Kontext verdeutlicht.