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Öffentlichkeiten

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  • 263 páginas
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Im Jahr 2017 beschäftigte sich die Salzburger Hochschulwoche mit medialen und nicht-medialen Öffentlichkeiten, die unsere Identitäten und Diskurse prägen. Diese Öffentlichkeiten beeinflussen, wer wir sind und welche Argumente wir für gültig halten. Der Übergang zwischen öffentlich und privat verschwimmt durch Social Media, während das gedruckte Wort als Leitmedium unter Druck gerät. Die Leichtigkeit, vom Konsumenten zum Produzenten zu werden, bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Das Internet eröffnet neue Welten, führt aber auch zu Filterblasen, die uns isolieren. Populisten dominieren öffentliche Debatten, während Vorwürfe gegen die „Lügenpresse“ den fragilen Zusammenhang zwischen Demokratie und Journalismus beleuchten. Diese Entwicklungen können im Kontext einer „entgleisenden Moderne“ (Habermas) betrachtet werden. Die einstigen Versprechen von Partizipation, Selbstbestimmung und Rationalität im Konzept der Öffentlichkeit stellen sich heute in Frage. Zudem wird die Rolle der Religion, die in der Moderne zwischen öffentlicher Präsenz und privater Praxis schwankt, neu reflektiert. Beiträge von verschiedenen Autoren bieten unterschiedliche Perspektiven auf diese komplexen Themen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.

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Öffentlichkeiten, Martin Dürnberger

Idioma
Publicado en
2018
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(Tapa blanda)
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Título
Öffentlichkeiten
Idioma
Alemán
Publicado en
2018
Formato
Tapa blanda
Páginas
263
ISBN10
3702236538
ISBN13
9783702236533
Serie
Descripción
Im Jahr 2017 beschäftigte sich die Salzburger Hochschulwoche mit medialen und nicht-medialen Öffentlichkeiten, die unsere Identitäten und Diskurse prägen. Diese Öffentlichkeiten beeinflussen, wer wir sind und welche Argumente wir für gültig halten. Der Übergang zwischen öffentlich und privat verschwimmt durch Social Media, während das gedruckte Wort als Leitmedium unter Druck gerät. Die Leichtigkeit, vom Konsumenten zum Produzenten zu werden, bringt sowohl Chancen als auch Risiken mit sich. Das Internet eröffnet neue Welten, führt aber auch zu Filterblasen, die uns isolieren. Populisten dominieren öffentliche Debatten, während Vorwürfe gegen die „Lügenpresse“ den fragilen Zusammenhang zwischen Demokratie und Journalismus beleuchten. Diese Entwicklungen können im Kontext einer „entgleisenden Moderne“ (Habermas) betrachtet werden. Die einstigen Versprechen von Partizipation, Selbstbestimmung und Rationalität im Konzept der Öffentlichkeit stellen sich heute in Frage. Zudem wird die Rolle der Religion, die in der Moderne zwischen öffentlicher Präsenz und privater Praxis schwankt, neu reflektiert. Beiträge von verschiedenen Autoren bieten unterschiedliche Perspektiven auf diese komplexen Themen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft.