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Neue Betriebswirtschaftliche Studienbücher - 15: Dominoeffekte im Bankensystem - Theorien und Evidenz

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Bankaufsichtliche Ziele sind besonders gefährdet, wenn Dominoeffekte im Bankensystem auftreten, deren Existenz jedoch umstritten ist. Die theoretischen Ansätze von Stützel, Diamond/Dybvig und Paroush bieten keine umfassende Erklärung der relevanten Zusammenhänge. Der Verfasser präsentiert ein eigenes Konzept zur Analyse der Ursachen und Wirkungen. Zudem wird die Existenz von Dominoeffekten in der National-Banking-Ära der USA (1863–1913) nachgewiesen, und die Gefahren der Barings-Krise 1995 werden offengelegt. Diese Bankenkrisen erfüllen zwei Funktionen: Sie belegen die Existenz von Dominoeffekten und verdeutlichen die Defizite in den Ursachen-Wirkungs-Beziehungen der genannten Theorien. Die National-Banking-Ära ist besonders, da die Untersuchung nicht durch eine Einlagenversicherung oder Zentralbank beeinflusst wird, da es diese damals in den USA nicht gab. Ein markantes Merkmal der Barings-Krise ist die explosive Mischung aus spekulativem Einsatz von Finanzderivaten und dem Fehlen interner und externer Kontrollen, was zu einem der spektakulärsten Bankenzusammenbrüche führte. Die Studie richtet sich an Interessierte der Bankbetriebslehre, Bankenpraxis und an die Beteiligten der Bankenaufsicht.

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Neue Betriebswirtschaftliche Studienbücher - 15: Dominoeffekte im Bankensystem - Theorien und Evidenz, Jan Könnert

Idioma
Publicado en
1998
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Título
Neue Betriebswirtschaftliche Studienbücher - 15: Dominoeffekte im Bankensystem - Theorien und Evidenz
Idioma
Alemán
Publicado en
1998
Páginas
238
ISBN10
3870617950
ISBN13
9783870617950
Serie
Descripción
Bankaufsichtliche Ziele sind besonders gefährdet, wenn Dominoeffekte im Bankensystem auftreten, deren Existenz jedoch umstritten ist. Die theoretischen Ansätze von Stützel, Diamond/Dybvig und Paroush bieten keine umfassende Erklärung der relevanten Zusammenhänge. Der Verfasser präsentiert ein eigenes Konzept zur Analyse der Ursachen und Wirkungen. Zudem wird die Existenz von Dominoeffekten in der National-Banking-Ära der USA (1863–1913) nachgewiesen, und die Gefahren der Barings-Krise 1995 werden offengelegt. Diese Bankenkrisen erfüllen zwei Funktionen: Sie belegen die Existenz von Dominoeffekten und verdeutlichen die Defizite in den Ursachen-Wirkungs-Beziehungen der genannten Theorien. Die National-Banking-Ära ist besonders, da die Untersuchung nicht durch eine Einlagenversicherung oder Zentralbank beeinflusst wird, da es diese damals in den USA nicht gab. Ein markantes Merkmal der Barings-Krise ist die explosive Mischung aus spekulativem Einsatz von Finanzderivaten und dem Fehlen interner und externer Kontrollen, was zu einem der spektakulärsten Bankenzusammenbrüche führte. Die Studie richtet sich an Interessierte der Bankbetriebslehre, Bankenpraxis und an die Beteiligten der Bankenaufsicht.