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Forschungen aus Staat und Recht - 18: Verfassungsinterpretation in Österreich

Eine kritische Bestandsaufnahme

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Die vorliegende Arbeit entstand aus dem bemerkenswerten Umstand, dass grundlegende Aspekte der Verfassungsinterpretation in Österreich bisher kaum thematisiert wurden. Daher war eine kritische Bestandsaufnahme der bisherigen Verfassungsinterpretationsarbeit die Hauptaufgabe dieser Untersuchung. Eine vollständige Darstellung aller Einzelaspekte ist nicht möglich und auch nicht das Ziel dieser Arbeit. Im Gegensatz zur Untersuchung WIMMERS, die ein eher verfassungstheoretisches Verständnis postuliert, wurde hier der Weg zu einem Verfassungsverständnis und zu theoretischen Aussagen über konkrete Rechtsmaterialien gesucht. Das Ziel dieser Arbeit ist es, konkrete und daraus abgeleitete abstrakte Hauptgesichtspunkte der Verfassungsinterpretation zu entwickeln. Diese Aufgabenstellung erfordert eine methodische Standortbestimmung und Überlegungen zu den Bedingungen rechtswissenschaftlicher Erkenntnis. In Übereinstimmung mit LARENZ wird die Auffassung vertreten, dass Rechtspraxis ohne Rechtswissenschaft blind ist, während reine Rechtswissenschaft ohne ständige Auseinandersetzung mit praktischen Problemen leer bleibt. Dies drückt die Überzeugung aus, dass rechtswissenschaftliche Dogmatik und Praxis an die gleichen erkenntnistheoretischen Voraussetzungen gebunden sind.

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Forschungen aus Staat und Recht - 18: Verfassungsinterpretation in Österreich, Heinz Schäffer

Idioma
Publicado en
1971
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Título
Forschungen aus Staat und Recht - 18: Verfassungsinterpretation in Österreich
Subtítulo
Eine kritische Bestandsaufnahme
Editorial
Springer
Publicado en
1971
Páginas
228
ISBN10
3211810145
ISBN13
9783211810149
Serie
Descripción
Die vorliegende Arbeit entstand aus dem bemerkenswerten Umstand, dass grundlegende Aspekte der Verfassungsinterpretation in Österreich bisher kaum thematisiert wurden. Daher war eine kritische Bestandsaufnahme der bisherigen Verfassungsinterpretationsarbeit die Hauptaufgabe dieser Untersuchung. Eine vollständige Darstellung aller Einzelaspekte ist nicht möglich und auch nicht das Ziel dieser Arbeit. Im Gegensatz zur Untersuchung WIMMERS, die ein eher verfassungstheoretisches Verständnis postuliert, wurde hier der Weg zu einem Verfassungsverständnis und zu theoretischen Aussagen über konkrete Rechtsmaterialien gesucht. Das Ziel dieser Arbeit ist es, konkrete und daraus abgeleitete abstrakte Hauptgesichtspunkte der Verfassungsinterpretation zu entwickeln. Diese Aufgabenstellung erfordert eine methodische Standortbestimmung und Überlegungen zu den Bedingungen rechtswissenschaftlicher Erkenntnis. In Übereinstimmung mit LARENZ wird die Auffassung vertreten, dass Rechtspraxis ohne Rechtswissenschaft blind ist, während reine Rechtswissenschaft ohne ständige Auseinandersetzung mit praktischen Problemen leer bleibt. Dies drückt die Überzeugung aus, dass rechtswissenschaftliche Dogmatik und Praxis an die gleichen erkenntnistheoretischen Voraussetzungen gebunden sind.