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Ein Jahr

Roman

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Eine junge Frau, namens Victoire, entdeckt eines Morgens ihren Freund Félix tot neben sich in ihrem Bett. Sie erinnert sich nicht an das, was passiert ist, aber sie flieht in den Südwesten und nimmt ihre Ersparnisse mit. Ihre Flucht wird ein Jahr dauern, was den Titel erklärt. Zu Beginn läuft alles gut. Sie mietet eine Villa im Baskenland und findet einen Liebhaber. Doch der Liebhaber stiehlt ihr Geld, und Victoire durchläuft eine Reihe von sozialen Abstiegen: nach der Villa folgen immer heruntergekommener werdende Hotelzimmer, dann das Schlafen unter freiem Himmel; das Fahrrad, dann das Trampen, und als sie zu schmutzig und zerlumpt für das Trampen geworden ist, das ziellose Gehen, die Verbindung zu anderen Obdachlosen, das Stehlen, die Enge, der schrittweise Verlust von sich selbst und der Welt. Die Geschichte einer Wanderschaft in Form eines Abstiegs, ein picaresker Abenteuer, das der Autor am Ausgangspunkt wieder enden lässt. Ein Jahr, in seiner linearen, unmittelbaren Einfachheit, hebt die Poetik von Echenoz hervor. Diese beruht auf dem ständigen Kampf zwischen einer geheimnisvollen Realität, deren Sinn ständig entgleitet – die Welt, die Objekte, die Menschen, die Formen, die Klänge, die Worte, der Raum, die Zeit – und den Worten, um sie so genau wie möglich auszudrücken.

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Ein Jahr, Jean Echenoz

Idioma
Publicado en
2005
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(Tapa dura)
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Título
Ein Jahr
Subtítulo
Roman
Idioma
Alemán
Editorial
Berlin Verlag
Publicado en
2005
Formato
Tapa dura
Páginas
84
ISBN10
3827003687
ISBN13
9783827003683
Serie
Descripción
Eine junge Frau, namens Victoire, entdeckt eines Morgens ihren Freund Félix tot neben sich in ihrem Bett. Sie erinnert sich nicht an das, was passiert ist, aber sie flieht in den Südwesten und nimmt ihre Ersparnisse mit. Ihre Flucht wird ein Jahr dauern, was den Titel erklärt. Zu Beginn läuft alles gut. Sie mietet eine Villa im Baskenland und findet einen Liebhaber. Doch der Liebhaber stiehlt ihr Geld, und Victoire durchläuft eine Reihe von sozialen Abstiegen: nach der Villa folgen immer heruntergekommener werdende Hotelzimmer, dann das Schlafen unter freiem Himmel; das Fahrrad, dann das Trampen, und als sie zu schmutzig und zerlumpt für das Trampen geworden ist, das ziellose Gehen, die Verbindung zu anderen Obdachlosen, das Stehlen, die Enge, der schrittweise Verlust von sich selbst und der Welt. Die Geschichte einer Wanderschaft in Form eines Abstiegs, ein picaresker Abenteuer, das der Autor am Ausgangspunkt wieder enden lässt. Ein Jahr, in seiner linearen, unmittelbaren Einfachheit, hebt die Poetik von Echenoz hervor. Diese beruht auf dem ständigen Kampf zwischen einer geheimnisvollen Realität, deren Sinn ständig entgleitet – die Welt, die Objekte, die Menschen, die Formen, die Klänge, die Worte, der Raum, die Zeit – und den Worten, um sie so genau wie möglich auszudrücken.