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Klassiker Lektüren - 5: Das Nibelungenlied

4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage

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  • 208 páginas
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Das „Nibelungenlied“ gilt als eines der bekanntesten Werke des deutschen Mittelalters, geprägt von einer schillernden Rezeptionsgeschichte. Entstanden gegen Ende des 12. Jahrhunderts, hat der Stoff bereits eine 700-jährige mündliche Überlieferung hinter sich. Für die hochmittelalterliche Feudalgesellschaft waren die Geschichten aus der Völkerwanderungszeit, die auf eine einzige Generation komprimiert wurden, jedoch schon fremd. Die archaische Lebensordnung steht im starken Kontrast zum Ideal einer höfischen Lebensweise, wie es im Artusroman glorifiziert wird. Diese Spannungen bilden die Grundlage für eine neue Interpretation des Werkes, die nicht versucht, Motivationslücken und Brüche als Resultat einer misslungenen Kompilation zu erklären. Stattdessen wird das „Nibelungenlied“ im Kontext der Auseinandersetzung zwischen heroischer Vergangenheit und feudalhöfischer Gegenwart gelesen. Besonders hervorzuheben ist die 'Nibelungenklage', die in den meisten Handschriften enthalten ist und die Sage aus zeitgenössischer Sicht bewertet und abschließt. Ein kurzes Kapitel zur Rezeption rundet die Analyse ab. Die 4. Auflage wurde überarbeitet und berücksichtigt insbesondere neue Erkenntnisse zur Überlieferungsgeschichte und zur Poetologie des Textes.

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Klassiker Lektüren - 5: Das Nibelungenlied, JanDirk Müller

Idioma
Publicado en
2015
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
9,99 €

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3,5
Bueno
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Título
Klassiker Lektüren - 5: Das Nibelungenlied
Subtítulo
4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage
Idioma
Alemán
Publicado en
2015
Formato
Tapa blanda
Páginas
208
ISBN10
3503155899
ISBN13
9783503155897
Serie
Calificación
3,5 de 5
Descripción
Das „Nibelungenlied“ gilt als eines der bekanntesten Werke des deutschen Mittelalters, geprägt von einer schillernden Rezeptionsgeschichte. Entstanden gegen Ende des 12. Jahrhunderts, hat der Stoff bereits eine 700-jährige mündliche Überlieferung hinter sich. Für die hochmittelalterliche Feudalgesellschaft waren die Geschichten aus der Völkerwanderungszeit, die auf eine einzige Generation komprimiert wurden, jedoch schon fremd. Die archaische Lebensordnung steht im starken Kontrast zum Ideal einer höfischen Lebensweise, wie es im Artusroman glorifiziert wird. Diese Spannungen bilden die Grundlage für eine neue Interpretation des Werkes, die nicht versucht, Motivationslücken und Brüche als Resultat einer misslungenen Kompilation zu erklären. Stattdessen wird das „Nibelungenlied“ im Kontext der Auseinandersetzung zwischen heroischer Vergangenheit und feudalhöfischer Gegenwart gelesen. Besonders hervorzuheben ist die 'Nibelungenklage', die in den meisten Handschriften enthalten ist und die Sage aus zeitgenössischer Sicht bewertet und abschließt. Ein kurzes Kapitel zur Rezeption rundet die Analyse ab. Die 4. Auflage wurde überarbeitet und berücksichtigt insbesondere neue Erkenntnisse zur Überlieferungsgeschichte und zur Poetologie des Textes.