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Die Kaiserin-Witwe Cixi

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  • 129 páginas
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Kaiserin-Witwe Cixi (1835-1908) repräsentierte das chinesische Kaiserreich in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wird oft als machthungrig und intrigant beschrieben. Der Autor, ein historisch interessierter Jurist, hat die gängigen Überlieferungen, die zu diesem abwertenden Bild führten, kritisch untersucht. Er kommt zu dem Schluss, dass das negative Urteil über Cixi aus unbewiesenen Verleumdungen und widerlegbaren Spekulationen resultiert, die besonders gegen sie als Frau gerichtet sind. Obwohl Cixi die unglücklichste Epoche des Kaisertums repräsentierte und die politischen Entscheidungen der Zeit absegnete, war sie selbst nicht maßgeblich an den widersprüchlichen Entwicklungen zwischen 1861 und 1908 beteiligt. Ihr politischer Einfluss war geringer als oft angenommen, möglicherweise fehlte ihr der nötige Weitblick. Als Mitglied des höchsten Adels, verwurzelt in einer Familie mit jahrhundertelangen Verbindungen zum Kaiserhaus, hatte sie ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung des Kaisertums und wollte es um jeden Preis retten. Diese Aspekte verleihen ihrer Rolle, neben dem tragischen Schicksal, das sie erlebte, eine tiefere, tragische Dimension.

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Die Kaiserin-Witwe Cixi, Manfred Just

Idioma
Publicado en
1997
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(Tapa blanda)
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Título
Die Kaiserin-Witwe Cixi
Idioma
Alemán
Publicado en
1997
Formato
Tapa blanda
Páginas
129
ISBN10
3428089812
ISBN13
9783428089819
Serie
Descripción
Kaiserin-Witwe Cixi (1835-1908) repräsentierte das chinesische Kaiserreich in der letzten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wird oft als machthungrig und intrigant beschrieben. Der Autor, ein historisch interessierter Jurist, hat die gängigen Überlieferungen, die zu diesem abwertenden Bild führten, kritisch untersucht. Er kommt zu dem Schluss, dass das negative Urteil über Cixi aus unbewiesenen Verleumdungen und widerlegbaren Spekulationen resultiert, die besonders gegen sie als Frau gerichtet sind. Obwohl Cixi die unglücklichste Epoche des Kaisertums repräsentierte und die politischen Entscheidungen der Zeit absegnete, war sie selbst nicht maßgeblich an den widersprüchlichen Entwicklungen zwischen 1861 und 1908 beteiligt. Ihr politischer Einfluss war geringer als oft angenommen, möglicherweise fehlte ihr der nötige Weitblick. Als Mitglied des höchsten Adels, verwurzelt in einer Familie mit jahrhundertelangen Verbindungen zum Kaiserhaus, hatte sie ein starkes Bewusstsein für die Bedeutung des Kaisertums und wollte es um jeden Preis retten. Diese Aspekte verleihen ihrer Rolle, neben dem tragischen Schicksal, das sie erlebte, eine tiefere, tragische Dimension.