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Jesus und Tiberius

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Im Jahr 7 v. Chr. wird der historische Jesus geboren, während Augustus als Kaiser herrscht. Tiberius beginnt 14 n. Chr. seine Regentschaft und erklärt Augustus zum „Divus“, was ihn zum „Filius Divi“, dem Sohn Gottes, erhebt. Dieser Titel wird auch im Lukasevangelium für den ungeborenen Jesus verwendet. Carsten Peter Thiede untersucht das Leben des Religionsgründers und des römischen Kaisers im Kontext der Konflikte zwischen Kaiserkult und jüdischem Messiasglauben. Diese vergleichende Analyse der beiden Figuren bietet neue Perspektiven und ermöglicht eine Darstellung der römischen Sichtweise auf Jesus. Thiede beleuchtet ein historisches Moment, das als Wendepunkt der Weltgeschichte gilt, und folgt der Tradition der Doppelbiographie, die von Plutarch begründet wurde. Er erzählt von einem Sohn Gottes, der von der Weltgeschichte vergessen wurde, und einem, der sie prägte. Die Lektüre ist bereichernd, da der Althistoriker aufzeigt, dass oft der Kaiser in seiner Machtstellung entblößt ist. Die spannendsten Aspekte des Buches liegen in der Neubewertung biblischer Aussagen im historischen Kontext.

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Jesus und Tiberius, Carsten Peter Thiede

Idioma
Publicado en
2004
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(Tapa dura)
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Título
Jesus und Tiberius
Idioma
Alemán
Publicado en
2004
Formato
Tapa dura
Páginas
416
ISBN10
3630880096
ISBN13
9783630880099
Serie
Etiquetas
No ficción
Descripción
Im Jahr 7 v. Chr. wird der historische Jesus geboren, während Augustus als Kaiser herrscht. Tiberius beginnt 14 n. Chr. seine Regentschaft und erklärt Augustus zum „Divus“, was ihn zum „Filius Divi“, dem Sohn Gottes, erhebt. Dieser Titel wird auch im Lukasevangelium für den ungeborenen Jesus verwendet. Carsten Peter Thiede untersucht das Leben des Religionsgründers und des römischen Kaisers im Kontext der Konflikte zwischen Kaiserkult und jüdischem Messiasglauben. Diese vergleichende Analyse der beiden Figuren bietet neue Perspektiven und ermöglicht eine Darstellung der römischen Sichtweise auf Jesus. Thiede beleuchtet ein historisches Moment, das als Wendepunkt der Weltgeschichte gilt, und folgt der Tradition der Doppelbiographie, die von Plutarch begründet wurde. Er erzählt von einem Sohn Gottes, der von der Weltgeschichte vergessen wurde, und einem, der sie prägte. Die Lektüre ist bereichernd, da der Althistoriker aufzeigt, dass oft der Kaiser in seiner Machtstellung entblößt ist. Die spannendsten Aspekte des Buches liegen in der Neubewertung biblischer Aussagen im historischen Kontext.