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Philosophie und Geschichte der Wissenschaften - 66: Repräsentation und Wissenskulturen

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Eine der Kernfragen auch der gegenwärtigen Erkenntnis- und Wissenstheorie lautet, wie im menschlichen Wissen Wirklichkeit entsteht. Was meinen wir, wenn wir sagen, wir hätten etwas erkannt und wüssten es? Wissen ist ein Ergebnis von Erkennen. Von Gewissheit sprechen wir, wenn wir von der Wahrheit des Erkannten überzeugt sind. Wie aber sprechen wir sinnvoll von Wahrheit, wenn wir der Annahme einer durch das Sein selbst garantierten Übereinstimmung zwischen Gegenstand und Aussage kein Vertrauen mehr schenken? Die moderne Kritik der Möglichkeitsbedingungen von Wissen hat zu der Einsicht geführt, dass Aussagen keine Abbilder des zu Erkennenden sind, sondern mit Voraussetzungen geladene Artefakte: geladen mit epistemischen und praktisch-sozialen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Interessen sowie mit Einstellungen zu Propositionen – Einstellungen des Meinens, Glaubens und Überzeugtseins, des Wünschens und Befürchtens. Wissen entsteht ‘nach Menschenmaß’ in Konstellationen des Repräsentierens, in Wissensordnungen, in Wissenskulturen.

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Philosophie und Geschichte der Wissenschaften - 66: Repräsentation und Wissenskulturen, Hans Jörg Sandkühler

Idioma
Publicado en
2007
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(Tapa blanda)
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Título
Philosophie und Geschichte der Wissenschaften - 66: Repräsentation und Wissenskulturen
Idioma
Alemán
Editorial
Peter Lang
Publicado en
2007
Formato
Tapa blanda
Páginas
163
ISBN10
3631571623
ISBN13
9783631571620
Serie
Descripción
Eine der Kernfragen auch der gegenwärtigen Erkenntnis- und Wissenstheorie lautet, wie im menschlichen Wissen Wirklichkeit entsteht. Was meinen wir, wenn wir sagen, wir hätten etwas erkannt und wüssten es? Wissen ist ein Ergebnis von Erkennen. Von Gewissheit sprechen wir, wenn wir von der Wahrheit des Erkannten überzeugt sind. Wie aber sprechen wir sinnvoll von Wahrheit, wenn wir der Annahme einer durch das Sein selbst garantierten Übereinstimmung zwischen Gegenstand und Aussage kein Vertrauen mehr schenken? Die moderne Kritik der Möglichkeitsbedingungen von Wissen hat zu der Einsicht geführt, dass Aussagen keine Abbilder des zu Erkennenden sind, sondern mit Voraussetzungen geladene Artefakte: geladen mit epistemischen und praktisch-sozialen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Interessen sowie mit Einstellungen zu Propositionen – Einstellungen des Meinens, Glaubens und Überzeugtseins, des Wünschens und Befürchtens. Wissen entsteht ‘nach Menschenmaß’ in Konstellationen des Repräsentierens, in Wissensordnungen, in Wissenskulturen.