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Eine großzügig illustrierte Natur- und Kulturgeschichte der Glühwürmchen Glühwürmchen verkörpern wie hierzulande kaum ein anderes Tier den Zauber der Natur. Entführt uns der Lichtertanz der paarungsbereiten Leuchtkäfer während der Mittsommerzeit in eine Märchenwelt, so wird das Aufleuchten der giftigen und unappetitlich schmeckenden Glühwürmchenlarven von vielen Fressfeinden als Warnung verstanden. Leuchtkäfer geraten in Europa und weltweit nicht zuletzt durch die zunehmende Lichtverschmutzung in Bedrängnis – sie können aber in Wäldern und sogar im Siedlungsraum mit naturnahen Unterhaltmethoden auch gefördert werden. Glühwürmchen lösen seit langer Zeit vielfältige Assoziationen aus: Ihr Erscheinen wies schon in der Antike darauf hin, dass es Zeit war für die Saat der Hirse oder den Schnitt der Wiesen. Galten sie in der von Industrie und Verstädterung geprägten Belle Époque als Verkörperung einer romantischen Natur und als nächtliche Begleiter verliebter Pärchen, so stellte das Verschwinden der Glühwürmchen für den italienischen Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini 1975 nicht nur eine ökologische, sondern auch eine gesellschaftliche Katastrophe dar. Und in Japan steht das Aufblinken der Leuchtkäfer in der Dämmerung seit Jahrhunderten für die Flüchtigkeit und Vergänglichkeit des Lebens.
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Glühwürmchen, Stefan Ineichen
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