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Monster für die Massen

Die Deutschen und ihre Serienmörder

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Der Serienmörder - ein Medienphänomen des 20. Jahrhunderts? Serienmörder faszinieren ein breites Publikum. Begierig lesen wir in der Presse von ihren Taten, gelüstet es uns nach blutigen Details. Manche werden zu Voyeuren, wenn der Täter auf Beutezug geht. Die heutigen Medien setzen die Tradition der Weimarer Zeit und des NS-Staates fort, küren den Serienmörder zum Superstar und gewähren ihm einen Vorzugsplatz in den Schlagzeilen. Der Mehrfachmörder leistet einen wichtigen Beitrag für verkaufsträchtige Auflagen. Die Historiker untersuchen anhand von zehn Beispielen, welcher Stereotype sich die deutschen Medien nach Kriegsende bedienen, um Serienmörder darzustellen. Sie entschlüsseln, warum sie es auf diese Art und Weise tun und schildern den medialen Umgang mit Aufsehen erregenden Serienmordfällen, die von dem des Rudolf Pleil (1950) bis zu dem des Olaf Däter (2001) reichen. Die Untersuchung enthüllt Gleichbleibendes und Veränderliches im Verhältnis der Gesellschaft zu dieser spezifischen Form menschlicher Gewalt in den verschiedenen Phasen der historischen Entwicklung.

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Monster für die Massen, Kathrin Kompisch, Otto Frank

Idioma
Publicado en
2004
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(Tapa dura)
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Título
Monster für die Massen
Subtítulo
Die Deutschen und ihre Serienmörder
Idioma
Alemán
Editorial
Militzke
Publicado en
2004
Formato
Tapa dura
Páginas
202
ISBN10
3861897229
ISBN13
9783861897224
Serie
Descripción
Der Serienmörder - ein Medienphänomen des 20. Jahrhunderts? Serienmörder faszinieren ein breites Publikum. Begierig lesen wir in der Presse von ihren Taten, gelüstet es uns nach blutigen Details. Manche werden zu Voyeuren, wenn der Täter auf Beutezug geht. Die heutigen Medien setzen die Tradition der Weimarer Zeit und des NS-Staates fort, küren den Serienmörder zum Superstar und gewähren ihm einen Vorzugsplatz in den Schlagzeilen. Der Mehrfachmörder leistet einen wichtigen Beitrag für verkaufsträchtige Auflagen. Die Historiker untersuchen anhand von zehn Beispielen, welcher Stereotype sich die deutschen Medien nach Kriegsende bedienen, um Serienmörder darzustellen. Sie entschlüsseln, warum sie es auf diese Art und Weise tun und schildern den medialen Umgang mit Aufsehen erregenden Serienmordfällen, die von dem des Rudolf Pleil (1950) bis zu dem des Olaf Däter (2001) reichen. Die Untersuchung enthüllt Gleichbleibendes und Veränderliches im Verhältnis der Gesellschaft zu dieser spezifischen Form menschlicher Gewalt in den verschiedenen Phasen der historischen Entwicklung.