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Die Vorzüge der Halbinsel

Auf der Suche nach Italien

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'Mare o terra?' – 'Meer oder Festland?' – in Italien muss man sich nicht entscheiden. Auch wer mitten im Land lebt, ist immer irgendwie Küstenbewohner auf dem frech ins Mittelmeer gestreckten Stiefel, der zwar mit dem Kontinent verbunden ist, doch so weit in die See ausschreitet, dass er über einen ganz eigenen Blutkreislauf verfügt. Dieter Bachmann hat vor langer Zeit seine Schweizer Heimat verlassen, die Alpen überquert und sich auf dieser Halbinsel ein Stück Land gekauft und ein Haus gebaut. Es dauerte nicht lang, und er machte Bekanntschaft mit wilden Kühen, die seine Wiesen zertrampelten, Wilderern, die nachts mit Äxten durch die Felder streiften, Jägern, Brandstiftern und Einbrechern – und eines Morgens lagen seine beiden Hunde vergiftet vor der Tür. Doch Dieter Bachmann blieb. Denn Italien, halb Wunderland, halb Höllenschlund, hatte ihn längst in seinen Bann geschlagen. In diesem Buch durchmisst Bachmann seine schrecklich schöne Wahlheimat und liefert mit unbestechlichem Blick Momentaufnahmen von einem Landstreifen im Meer. '‹Das ist die Menschheit›, sagte einer auf dem Hügel. ‹Man kann sie nicht lieben. Aber man muss sich eingestehen, dass man dazu gehört.›'

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Die Vorzüge der Halbinsel, Dieter Bachmann

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Publicado en
2008
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Título
Die Vorzüge der Halbinsel
Subtítulo
Auf der Suche nach Italien
Idioma
Alemán
Editorial
Mare
Publicado en
2008
Formato
Tapa dura
Páginas
254
ISBN10
3866480849
ISBN13
9783866480841
Serie
Descripción
'Mare o terra?' – 'Meer oder Festland?' – in Italien muss man sich nicht entscheiden. Auch wer mitten im Land lebt, ist immer irgendwie Küstenbewohner auf dem frech ins Mittelmeer gestreckten Stiefel, der zwar mit dem Kontinent verbunden ist, doch so weit in die See ausschreitet, dass er über einen ganz eigenen Blutkreislauf verfügt. Dieter Bachmann hat vor langer Zeit seine Schweizer Heimat verlassen, die Alpen überquert und sich auf dieser Halbinsel ein Stück Land gekauft und ein Haus gebaut. Es dauerte nicht lang, und er machte Bekanntschaft mit wilden Kühen, die seine Wiesen zertrampelten, Wilderern, die nachts mit Äxten durch die Felder streiften, Jägern, Brandstiftern und Einbrechern – und eines Morgens lagen seine beiden Hunde vergiftet vor der Tür. Doch Dieter Bachmann blieb. Denn Italien, halb Wunderland, halb Höllenschlund, hatte ihn längst in seinen Bann geschlagen. In diesem Buch durchmisst Bachmann seine schrecklich schöne Wahlheimat und liefert mit unbestechlichem Blick Momentaufnahmen von einem Landstreifen im Meer. '‹Das ist die Menschheit›, sagte einer auf dem Hügel. ‹Man kann sie nicht lieben. Aber man muss sich eingestehen, dass man dazu gehört.›'