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Papageien

Ein Portrait

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Nicht Hansi oder Bubi, sondern ›Klitz‹ tauft Christine Wunnicke als Kind ihren dünnen, ängstlichen Sittich. Jahrzehnte später lässt sie dem früh verstorbenen Stubenvogel Gerechtigkeit widerfahren. Aber heißt einen kennen alle kennen? Und kennen sie auch uns, oder woher rührt ihre Fähigkeit, die menschliche Sprache wie kein anderes Tier nachzuahmen, und das ohne Lippen und mit steinhartem Schnabel? Aus Urwäldern gepflückt, über die kolonialen Handelsrouten verschleppt, in goldene Käfige gesperrt und auf Piratenschultern drapiert, zum Tanzen und zum Sprechen gebracht, vergisst man glatt, dass diese bunten, klugen Vögel in Freiheit sehr gut ohne uns auskommen. In ihrem Portrait, das genauso schillernd, vorwitzig und gescheit ausfällt wie die verehrten Vertreter dieser Ordnung der Vögel, nähert sich Christine Wunnicke dem beredten Exoten. Sie zeichnet die Umstände nach, die unser Verhältnis zu ihm geprägt haben, erzählt von Papageienfantasien, die sich durch die Jahrhunderte in fantastischen Papageienbildern offenbaren – und von unserem unstillbaren Begehren danach, mit anderen Tieren sprechen zu können.

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Papageien, Christine Wunnicke

Idioma
Publicado en
2026
Encuadernación
(Tapa dura)
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Título
Papageien
Subtítulo
Ein Portrait
Idioma
Alemán
Publicado en
2026
Formato
Tapa dura
Páginas
160
ISBN13
9783751840491
Serie
Descripción
Nicht Hansi oder Bubi, sondern ›Klitz‹ tauft Christine Wunnicke als Kind ihren dünnen, ängstlichen Sittich. Jahrzehnte später lässt sie dem früh verstorbenen Stubenvogel Gerechtigkeit widerfahren. Aber heißt einen kennen alle kennen? Und kennen sie auch uns, oder woher rührt ihre Fähigkeit, die menschliche Sprache wie kein anderes Tier nachzuahmen, und das ohne Lippen und mit steinhartem Schnabel? Aus Urwäldern gepflückt, über die kolonialen Handelsrouten verschleppt, in goldene Käfige gesperrt und auf Piratenschultern drapiert, zum Tanzen und zum Sprechen gebracht, vergisst man glatt, dass diese bunten, klugen Vögel in Freiheit sehr gut ohne uns auskommen. In ihrem Portrait, das genauso schillernd, vorwitzig und gescheit ausfällt wie die verehrten Vertreter dieser Ordnung der Vögel, nähert sich Christine Wunnicke dem beredten Exoten. Sie zeichnet die Umstände nach, die unser Verhältnis zu ihm geprägt haben, erzählt von Papageienfantasien, die sich durch die Jahrhunderte in fantastischen Papageienbildern offenbaren – und von unserem unstillbaren Begehren danach, mit anderen Tieren sprechen zu können.