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Die Europäische Gemeinschaft

Entwicklung und Stand Ein Grundriß

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  • 176 páginas
  • 7 horas de lectura

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Vom 15. bis 18. Juni 1989 finden die dritten Direktwahlen zum Europäischen Parlament statt, und die Rahmenbedingungen sind deutlich günstiger als vor fünf Jahren. Mit dem Beitritt Spaniens und Portugals zur Europäischen Gemeinschaft 1986 verdoppelte sich die Mitgliederzahl. Weitere Beitrittskandidaten haben bereits Anträge eingereicht oder diskutieren eine Mitgliedschaft. 1987 trat die Einheitliche Europäische Akte (EEA) in Kraft, die der EG neue verbindliche Zuständigkeiten in Bereichen wie Umweltschutz, Forschung, Sozial- und Währungspolitik zuweist. Zudem wurde die Einrichtung eines EG-Binnenmarkts zum 1. Januar 1993 beschlossen, was eine außergewöhnliche Dynamik in den Mitgliedsländern erzeugte. Politiker, Parteien, Gewerkschaften, Unternehmen, Wissenschaftler, Journalisten und Bürger beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Die als "Eurosklerose" bezeichnete Lethargie ist überwunden; der Binnenmarkt wird als Symbol für den neuen Selbstbehauptungswillen in Europa wahrgenommen und weckt auch international Bedenken über eine "Festung Europa". Mit den Beschlüssen des Europäischen Rats im Februar 1988 in Brüssel, die Reformen in der Agrarpolitik, die Haushaltskonsolidierung und die Verdopplung des Regional- und Sozialfonds umfassen, hat die Europäische Gemeinschaft die Herausforderungen erfolgreich angegangen.

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Die Europäische Gemeinschaft, Wichard Woyke

Idioma
Publicado en
1989
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
0,49 €

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Título
Die Europäische Gemeinschaft
Subtítulo
Entwicklung und Stand Ein Grundriß
Idioma
Alemán
Publicado en
1989
Formato
Tapa blanda
Páginas
176
ISBN10
3810007811
ISBN13
9783810007810
Serie
Descripción
Vom 15. bis 18. Juni 1989 finden die dritten Direktwahlen zum Europäischen Parlament statt, und die Rahmenbedingungen sind deutlich günstiger als vor fünf Jahren. Mit dem Beitritt Spaniens und Portugals zur Europäischen Gemeinschaft 1986 verdoppelte sich die Mitgliederzahl. Weitere Beitrittskandidaten haben bereits Anträge eingereicht oder diskutieren eine Mitgliedschaft. 1987 trat die Einheitliche Europäische Akte (EEA) in Kraft, die der EG neue verbindliche Zuständigkeiten in Bereichen wie Umweltschutz, Forschung, Sozial- und Währungspolitik zuweist. Zudem wurde die Einrichtung eines EG-Binnenmarkts zum 1. Januar 1993 beschlossen, was eine außergewöhnliche Dynamik in den Mitgliedsländern erzeugte. Politiker, Parteien, Gewerkschaften, Unternehmen, Wissenschaftler, Journalisten und Bürger beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Die als "Eurosklerose" bezeichnete Lethargie ist überwunden; der Binnenmarkt wird als Symbol für den neuen Selbstbehauptungswillen in Europa wahrgenommen und weckt auch international Bedenken über eine "Festung Europa". Mit den Beschlüssen des Europäischen Rats im Februar 1988 in Brüssel, die Reformen in der Agrarpolitik, die Haushaltskonsolidierung und die Verdopplung des Regional- und Sozialfonds umfassen, hat die Europäische Gemeinschaft die Herausforderungen erfolgreich angegangen.