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Was für ein Name! Die „Arschkerbe“ – einst sehr deftige Titulierung, erhielten früher Gassen und Flurgrundstücke, die eng, düster, schmutzig, zwischen zwei Hügeln eingeklemmt, tief ausgetreten oder nur einen Ein- und Ausgang hatten. So auch mitten in Stralsund. Heute verschwunden, aber keineswegs vergessen. Hinter diesem derben Namen verbirgt sich ein Stück lebendige Stadtgeschichte: enge, düstere Gassen, entstanden im Volksmund, geprägt vom Alltag vergangener Jahrhunderte. Der kurze Straßenabschnitt zwischen Papenstraße und Frankenstraße existiert noch – doch nur eine augenzwinkernde Figur an der Hauswand erinnert an die einstige, unverblümte Bezeichnung. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Altstadt von Stralsund. Es erzählt die Geschichten hinter den Straßen – von kuriosen Namen über historische Entwicklungen bis hin zu kleinen Anekdoten, die man so garantiert in keinem Schulbuch findet. Dabei ist es alles andere als trockene Wissenschaft: Leicht verständlich geschrieben, reich bebildert und voller überraschender Details wird Stadtgeschichte hier lebendig und unterhaltsam zugleich. Wer Stralsund wirklich verstehen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
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Von der Arschkerbe bis Zipollenhagen, Andreas Neumerkel, Jörg Matuschat
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- 2026
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