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Generation heimatlos

Die stille Erbschaft des Zweiten Weltkriegs

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  • 280 páginas
  • 10 horas de lectura

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Zwischen geerbter Erinnerung und gelebter Gegenwart fragt dieses Buch, wie tief der Zweite Weltkrieg bis in die dritte Generation hinein nachwirkt. Krieg, Flucht, Vertreibung und familiäres Schweigen haben Millionen Deutsche geprägt — doch wie sehr diese Erfahrungen das emotionale, soziale und politische Selbstverständnis der Nachgeborenen formen, ist bislang kaum systematisch untersucht worden. Dr. Christian Hardinghaus erkundet den Zusammenhang zwischen transgenerationalen Traumata und dem auffälligen Verschwinden des Begriffs Heimat aus dem deutschen Selbstverständnis. Er fragt, ob und auf welchen Wegen Erfahrungen von Heimatverlust und Entwurzelung über Generationen weiterwirken — und warum Deutschland das einzige Land der Welt zu sein scheint, in dem Patriotismus als verdächtig gilt. Auf der Grundlage einer eigenen empirischen Studie mit mehreren Hundert Teilnehmenden der Kriegsenkel-Generation (Jahrgänge 1945–1990) sowie biografischer Fallgeschichten macht das Buch sichtbar, welche Muster sich zwischen familiärer Herkunft, Heimatgefühl und politischer Orientierung abzeichnen — und stellt damit erstmals eine systematische Verbindung zwischen Zeitgeschichte, Psychotraumatologie und gesellschaftlicher Gegenwart her.

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Generation heimatlos, Christian Hardinghaus

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2026
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