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Essays - 14: Wirtschaft durch Kultur

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Natürlich vermuten wir, dass Kreativität (in der Kunst) mit der Ökonomie insoweit etwas zu tun hat, als unternehmerisches Handeln nach ähnlichen Mustern verlaufen kann. Von den Innovationen ganz abgesehen. Doch über die Vermutung hinaus sind wir systematischen Gründen für die Analogie kaum begegnet. Die ersten drei Abschnitte dieses Buches sind diesem Thema, aus unterschiedlichen Perspektiven, gewidmet. Insbesondere der dritte Aufsatz geht dem Interface zwischen Kunst und Ökonomie nach. Der zweite stellt eine bestimmte Relation zwischen Kultur und Ökonomie her. Der erste Aufsatz widmet sich dem Thema ‚Kunst als Ressource der Wirtschaft‘. Dabei wird immer mit erörtert, welcher Art Kunst und Kultur sind, um einer Analogie zupass zu kommen. Der vierte Aufsatz widmet sich einer besonderen Form des Theaters: Theater als Netzwerk und Markt. Hier wird die Ökonomie vom Theater selbst als Reflektionsgestalt eingebracht. Der fünfte und letzte Aufsatz behandelt Beethoven als Händler seiner eigenen Kompositionen: ein Apercu zum Verhältnis Kunst, Genie und Markt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Alle Aufsätze behandeln nicht die Ökonomisierung der Kunst, sondern die Interferenzen zwischen Kunst, Kultur und Ökonomie. Es geht nicht um die Arealisierung des Jeweiligen, sondern um wechselseitige Imputation. Das zu zeigen scheint mir fruchtbarer zu sein.

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Essays - 14: Wirtschaft durch Kultur, Birger P. Priddat

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Dañado
Precio
3,97 €

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Título
Essays - 14: Wirtschaft durch Kultur
Idioma
Alemán
Publicado en
2008
Formato
Tapa blanda
Páginas
136
ISBN10
3895187186
ISBN13
9783895187186
Serie
Descripción
Natürlich vermuten wir, dass Kreativität (in der Kunst) mit der Ökonomie insoweit etwas zu tun hat, als unternehmerisches Handeln nach ähnlichen Mustern verlaufen kann. Von den Innovationen ganz abgesehen. Doch über die Vermutung hinaus sind wir systematischen Gründen für die Analogie kaum begegnet. Die ersten drei Abschnitte dieses Buches sind diesem Thema, aus unterschiedlichen Perspektiven, gewidmet. Insbesondere der dritte Aufsatz geht dem Interface zwischen Kunst und Ökonomie nach. Der zweite stellt eine bestimmte Relation zwischen Kultur und Ökonomie her. Der erste Aufsatz widmet sich dem Thema ‚Kunst als Ressource der Wirtschaft‘. Dabei wird immer mit erörtert, welcher Art Kunst und Kultur sind, um einer Analogie zupass zu kommen. Der vierte Aufsatz widmet sich einer besonderen Form des Theaters: Theater als Netzwerk und Markt. Hier wird die Ökonomie vom Theater selbst als Reflektionsgestalt eingebracht. Der fünfte und letzte Aufsatz behandelt Beethoven als Händler seiner eigenen Kompositionen: ein Apercu zum Verhältnis Kunst, Genie und Markt zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Alle Aufsätze behandeln nicht die Ökonomisierung der Kunst, sondern die Interferenzen zwischen Kunst, Kultur und Ökonomie. Es geht nicht um die Arealisierung des Jeweiligen, sondern um wechselseitige Imputation. Das zu zeigen scheint mir fruchtbarer zu sein.