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- 400 páginas
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Als 1873 die Börsen Wiens, New Yorks und Berlins zusammenbrechen, gelangt das erste liberale Zeitalter in der industriellen Welt an seinen Wendepunkt. Es ist der Auftakt einer langen Finanz- und Wirtschaftskrise mit gravierenden Folgen im Deutschen Kaiserreich: Die bürgerliche Angst vor der erstarkenden Arbeiterbewegung wächst, Rufe nach einer interventionistischen Wirtschaftspolitik werden laut – und der moderne Antisemitismus kommt auf. Georg Simmerl erzählt die »Gründerkrise« als Diskursgeschichte der originären Krise des Liberalismus im deutschen Nationalstaat und zeigt, wie es zur Geburt der deutschen Wirtschaftsnation kam. Dadurch wirft seine Darstellung der damaligen Debattendynamik auch ein mal gleißendes, mal düsteres Licht auf die Bundesrepublik der Gegenwart und gibt eine erkenntnisträchtige Antwort auf die Frage, was der Liberalismus sein könnte: nicht nur ein politisches Lager oder Ideenreservoir, sondern ein Problemzusammenhang, der sich aus unzähligen Praktiken des Regierens und der Kritik immer wieder neu formiert, wenn öffentlich über Krisenphänomene des Kapitalismus gestritten wird.
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Die Gründerkrise, Georg Simmerl
- Idioma
- Publicado en
- 2026
- Encuadernación
- (Tapa dura)
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- Título
- Die Gründerkrise
- Subtítulo
- Liberalismus und deutscher Nationalstaat (1873–1879)
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Georg Simmerl
- Editorial
- Matthes & Seitz Berlin
- Publicado en
- 2026
- Formato
- Tapa dura
- Páginas
- 400
- ISBN13
- 9783751821612
- Serie
- Etiquetas
- No ficción, Historia, Periodismo narrativo, Siglo XIX, Historia alemana, Liberalismo
- Descripción
- Als 1873 die Börsen Wiens, New Yorks und Berlins zusammenbrechen, gelangt das erste liberale Zeitalter in der industriellen Welt an seinen Wendepunkt. Es ist der Auftakt einer langen Finanz- und Wirtschaftskrise mit gravierenden Folgen im Deutschen Kaiserreich: Die bürgerliche Angst vor der erstarkenden Arbeiterbewegung wächst, Rufe nach einer interventionistischen Wirtschaftspolitik werden laut – und der moderne Antisemitismus kommt auf. Georg Simmerl erzählt die »Gründerkrise« als Diskursgeschichte der originären Krise des Liberalismus im deutschen Nationalstaat und zeigt, wie es zur Geburt der deutschen Wirtschaftsnation kam. Dadurch wirft seine Darstellung der damaligen Debattendynamik auch ein mal gleißendes, mal düsteres Licht auf die Bundesrepublik der Gegenwart und gibt eine erkenntnisträchtige Antwort auf die Frage, was der Liberalismus sein könnte: nicht nur ein politisches Lager oder Ideenreservoir, sondern ein Problemzusammenhang, der sich aus unzähligen Praktiken des Regierens und der Kritik immer wieder neu formiert, wenn öffentlich über Krisenphänomene des Kapitalismus gestritten wird.