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Der Reichsverband der Privatversicherung

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  • 198 páginas
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Der im Jahr 1911 gegründete Reichsverband der Privatversicherung e. V. ist der Vorläufer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e. V. und zählt zu den späten Verbandsgründungen im Wirtschaftsleben des Deutschen Reichs. Diese Chronik dokumentiert die Ereignisse und Entwicklungen in der deutschen Privatversicherung. Im späten 19. Jahrhundert entstanden in Industrie, Handel und Landwirtschaft einflussreiche Berufs- und Interessenverbände, während die Interessenvertretung der Versicherungsgewerbe auf wenige schwache Organisationen beschränkt war, die ständig durch Mitgliederschwund bedroht waren. Ein überkommenes Spartendenken hinderte den Reichsverband zunächst daran, als Spitzenverband in Politik und Öffentlichkeit anerkannt zu werden. Erst die Überwindung der Folgen des Versailler Friedensvertrages und der Währungsverfall führten zu einer Führungsrolle. Mit einer Anpassung an die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten versuchte der Reichsverband, seine Arbeitsgrundlagen im Dritten Reich zu sichern. Dennoch führte dies nicht zur Vermeidung seiner Auflösung im Jahr 1938, als die Aufgaben der privatwirtschaftlichen Versicherungsverbände auf die im Rahmen der Zwangsorganisation der gewerblichen Wirtschaft geschaffene Reichsgruppe „Versicherungen“ übergingen.

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Der Reichsverband der Privatversicherung, Hans-Jörg Ehler

Idioma
Publicado en
2009
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Título
Der Reichsverband der Privatversicherung
Idioma
Alemán
Editorial
VVW
Publicado en
2009
Páginas
198
ISBN10
3899524535
ISBN13
9783899524536
Serie
Descripción
Der im Jahr 1911 gegründete Reichsverband der Privatversicherung e. V. ist der Vorläufer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e. V. und zählt zu den späten Verbandsgründungen im Wirtschaftsleben des Deutschen Reichs. Diese Chronik dokumentiert die Ereignisse und Entwicklungen in der deutschen Privatversicherung. Im späten 19. Jahrhundert entstanden in Industrie, Handel und Landwirtschaft einflussreiche Berufs- und Interessenverbände, während die Interessenvertretung der Versicherungsgewerbe auf wenige schwache Organisationen beschränkt war, die ständig durch Mitgliederschwund bedroht waren. Ein überkommenes Spartendenken hinderte den Reichsverband zunächst daran, als Spitzenverband in Politik und Öffentlichkeit anerkannt zu werden. Erst die Überwindung der Folgen des Versailler Friedensvertrages und der Währungsverfall führten zu einer Führungsrolle. Mit einer Anpassung an die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten versuchte der Reichsverband, seine Arbeitsgrundlagen im Dritten Reich zu sichern. Dennoch führte dies nicht zur Vermeidung seiner Auflösung im Jahr 1938, als die Aufgaben der privatwirtschaftlichen Versicherungsverbände auf die im Rahmen der Zwangsorganisation der gewerblichen Wirtschaft geschaffene Reichsgruppe „Versicherungen“ übergingen.