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Millennium-Studien - 60: Lucius Cornelius Sulla in der antiken Erinnerung

Jener Mörder, der sich Felix nannte

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Auf der Grundlage der Konzepte kulturelles Trauma und kulturelles Gedächtnis untersucht die Autorin erstmals umfassend die antike Erinnerung an Lucius Cornelius Sulla über einen Zeitraum von fast 400 Jahren. Sulla marschierte mit seinem Heer auf Rom, verwüstete Athen und plünderte panhellenische Heiligtümer. Nach dem Sieg im Bürgerkrieg nahm er den Beinamen Felix, der Glückliche, an und befahl als Diktator Racheaktionen gegen weite Kreise der Bevölkerung. Bald nach seinem Tod begann eine breite Diskussion, wie die Folgen seines Terrorregimes aufzuarbeiten seien. Schließlich verankerten die Römer Sullas Schreckenstaten als kulturelles Trauma in ihrem kulturellen Gedächtnis. Dies sollte bis weit in die Kaiserzeit hinein Konsequenzen haben. Sulla Felix hatte in unvorstellbarer Weise gegen die Bindung von felicitas an das Wohl der Römer verstoßen. Zwar blieb felicitas positiv besetzt und mit der Person des Princeps verbunden, doch der Beiname Felix wurde für lange Zeit zum Stigma. Die Erinnerung daran, wie sehr Sulla fundamentale Normen verletzt hatte, wirkte über Jahrhunderte bei Griechen und Römern fort. Das Buch wendet sich an Leser mit Interesse an der Wirkungsgeschichte Sullas von der späten Republik bis in die Zeit der Severer.

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Millennium-Studien - 60: Lucius Cornelius Sulla in der antiken Erinnerung, Alexandra Eckert

Idioma
Publicado en
2016
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
51,99 €

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Título
Millennium-Studien - 60: Lucius Cornelius Sulla in der antiken Erinnerung
Subtítulo
Jener Mörder, der sich Felix nannte
Idioma
Alemán
Editorial
De Gruyter
Publicado en
2016
Formato
Tapa dura
Páginas
275
ISBN10
3110449811
ISBN13
9783110449815
Serie
Descripción
Auf der Grundlage der Konzepte kulturelles Trauma und kulturelles Gedächtnis untersucht die Autorin erstmals umfassend die antike Erinnerung an Lucius Cornelius Sulla über einen Zeitraum von fast 400 Jahren. Sulla marschierte mit seinem Heer auf Rom, verwüstete Athen und plünderte panhellenische Heiligtümer. Nach dem Sieg im Bürgerkrieg nahm er den Beinamen Felix, der Glückliche, an und befahl als Diktator Racheaktionen gegen weite Kreise der Bevölkerung. Bald nach seinem Tod begann eine breite Diskussion, wie die Folgen seines Terrorregimes aufzuarbeiten seien. Schließlich verankerten die Römer Sullas Schreckenstaten als kulturelles Trauma in ihrem kulturellen Gedächtnis. Dies sollte bis weit in die Kaiserzeit hinein Konsequenzen haben. Sulla Felix hatte in unvorstellbarer Weise gegen die Bindung von felicitas an das Wohl der Römer verstoßen. Zwar blieb felicitas positiv besetzt und mit der Person des Princeps verbunden, doch der Beiname Felix wurde für lange Zeit zum Stigma. Die Erinnerung daran, wie sehr Sulla fundamentale Normen verletzt hatte, wirkte über Jahrhunderte bei Griechen und Römern fort. Das Buch wendet sich an Leser mit Interesse an der Wirkungsgeschichte Sullas von der späten Republik bis in die Zeit der Severer.