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Weltrepublik

Globalisierung und Demokratie

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  • 224 páginas
  • 8 horas de lectura

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Die Debatte über Globalisierung konzentriert sich oft auf wirtschaftliche, umweltbezogene und migrationsbezogene Probleme sowie die Ängste und Herausforderungen, die sie für den traditionellen Staat mit sich bringt. Der vorliegende Band präsentiert jedoch Bausteine für eine umfassende Theorie der globalen Gerechtigkeit. Einige Autoren schlagen Alternativen zur Idee einer Weltrepublik vor, wie eine strategische Weltordnung oder die Republikanisierung der Einzelstaaten. Die Mehrheit orientiert sich an dem Vorschlag des Tübinger Philosophen Otfried Höffe, der eine komplementäre Weltrepublik als Rechtsimperativ entwirft. Diese umfasst neben der globalen und der nationalen Ebene auch eine kontinentale Ebene und regelt die Beziehungen zwischen diesen durch die Prinzipien von Föderalismus und Subsidiarität. Die Autoren lehnen sowohl einen „homogenen Weltstaat“ als auch eine Reduktion globaler Gerechtigkeit auf die übliche Ethik humanitärer Interventionen ab. Sie bemühen sich, die Anforderungen der Gerechtigkeit – wie Freiheit, Gleichheit und Vielfalt – präziser an die Vision einer Weltrepublik anzupassen.

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Weltrepublik, Stefan Gosepath, Jean-Christophe Merle

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
6,49 €

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Título
Weltrepublik
Subtítulo
Globalisierung und Demokratie
Idioma
Alemán
Editorial
Beck
Publicado en
2002
Formato
Tapa blanda
Páginas
224
ISBN10
3406495125
ISBN13
9783406495120
Serie
Descripción
Die Debatte über Globalisierung konzentriert sich oft auf wirtschaftliche, umweltbezogene und migrationsbezogene Probleme sowie die Ängste und Herausforderungen, die sie für den traditionellen Staat mit sich bringt. Der vorliegende Band präsentiert jedoch Bausteine für eine umfassende Theorie der globalen Gerechtigkeit. Einige Autoren schlagen Alternativen zur Idee einer Weltrepublik vor, wie eine strategische Weltordnung oder die Republikanisierung der Einzelstaaten. Die Mehrheit orientiert sich an dem Vorschlag des Tübinger Philosophen Otfried Höffe, der eine komplementäre Weltrepublik als Rechtsimperativ entwirft. Diese umfasst neben der globalen und der nationalen Ebene auch eine kontinentale Ebene und regelt die Beziehungen zwischen diesen durch die Prinzipien von Föderalismus und Subsidiarität. Die Autoren lehnen sowohl einen „homogenen Weltstaat“ als auch eine Reduktion globaler Gerechtigkeit auf die übliche Ethik humanitärer Interventionen ab. Sie bemühen sich, die Anforderungen der Gerechtigkeit – wie Freiheit, Gleichheit und Vielfalt – präziser an die Vision einer Weltrepublik anzupassen.