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Die Hingerichteten von Landsberg und der Spöttinger Friedhof

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Die Landsberger Strafanstalt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum War Criminal Prison No. 1, in dem Verurteilte aus den Nürnberger Nachfolgeprozessen, dem Shanghai-Prozeß und verschiedenen Einzelprozessen der US-Militärgerichte inhaftiert wurden. Der größte Teil der Gefangenen stammte aus den Dachauer Kriegsverbrecherprozessen, die sich mit den Tötungen amerikanischer Flieger und den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen, Buchenwald und Flossenbürg beschäftigten. Heinrich Pflanz, ein Heimatforscher, hat in jahrzehntelanger Arbeit eine umfassende Dokumentation erstellt, die auf Material aus deutschen und amerikanischen Archiven sowie persönlichen Aussagen von amerikanischen Soldaten, deutschen Zivilangestellten, Gefängnispfarrern, Rechtsanwälten und Angehörigen der Verurteilten basiert. Das Werk schildert eindringlich die Lebensschicksale der Hingerichteten und deren vermeintliche oder tatsächliche Verbrechen. Besonders bewegend sind die letzten Worte der Verurteilten und die Abschiedsbriefe, die die individuelle Tragödie im Kontext eines katastrophalen Weltgeschehens verdeutlichen. Von den 285 Menschen, die zwischen 1945 und 1951 in Landsberg hingerichtet wurden, fanden viele ihre letzte Ruhe auf dem Spöttinger Friedhof, der heute ein bedeutendes Denkmal der Zeitgeschichte darstellt.

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Die Hingerichteten von Landsberg und der Spöttinger Friedhof, Heinrich Pflanz

Idioma
Publicado en
2010
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
16,49 €

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Título
Die Hingerichteten von Landsberg und der Spöttinger Friedhof
Idioma
Alemán
Editorial
Bublies
Publicado en
2010
Formato
Tapa dura
Páginas
424
ISBN10
3937820140
ISBN13
9783937820149
Serie
Descripción
Die Landsberger Strafanstalt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum War Criminal Prison No. 1, in dem Verurteilte aus den Nürnberger Nachfolgeprozessen, dem Shanghai-Prozeß und verschiedenen Einzelprozessen der US-Militärgerichte inhaftiert wurden. Der größte Teil der Gefangenen stammte aus den Dachauer Kriegsverbrecherprozessen, die sich mit den Tötungen amerikanischer Flieger und den Konzentrationslagern Dachau, Mauthausen, Buchenwald und Flossenbürg beschäftigten. Heinrich Pflanz, ein Heimatforscher, hat in jahrzehntelanger Arbeit eine umfassende Dokumentation erstellt, die auf Material aus deutschen und amerikanischen Archiven sowie persönlichen Aussagen von amerikanischen Soldaten, deutschen Zivilangestellten, Gefängnispfarrern, Rechtsanwälten und Angehörigen der Verurteilten basiert. Das Werk schildert eindringlich die Lebensschicksale der Hingerichteten und deren vermeintliche oder tatsächliche Verbrechen. Besonders bewegend sind die letzten Worte der Verurteilten und die Abschiedsbriefe, die die individuelle Tragödie im Kontext eines katastrophalen Weltgeschehens verdeutlichen. Von den 285 Menschen, die zwischen 1945 und 1951 in Landsberg hingerichtet wurden, fanden viele ihre letzte Ruhe auf dem Spöttinger Friedhof, der heute ein bedeutendes Denkmal der Zeitgeschichte darstellt.