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Weimarer Studien zur Kulturpolitik und Kulturökonomie - 1: Amerika, Du hast es besser?

Kulturpolitik und Kulturförderung in kontrastiver Perspektive

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Die aktuelle Situation der öffentlich geförderten Kultur in Deutschland ist von finanziellen Engpässen geprägt. Staatliche Instanzen, die bisher für die Finanzierung von Hochkultur verantwortlich waren, hinterfragen zunehmend das Prinzip der Rundumabsicherung. Dies führt zu einer Verschiebung im Selbstverständnis des Staates, der sich mehr als Unterstützer und Ermöglicher sieht. Kulturinstitutionen müssen daher verstärkt Eigeninitiativen in organisatorischer, ökonomischer, finanzieller und rechtlicher Hinsicht ergreifen. Diese Entwicklung ist Teil der New-Public-Management-Diskussion, die Reformansätze zur Veränderung bestehender Verwaltungsstrukturen umfasst. Ein Blick auf die USA zeigt, dass dort die Kulturfinanzierung aus marktwirtschaftlicher Perspektive besser funktioniert. Höhere Pro-Kopf-Einkommen und eine schnellere wirtschaftliche Erholung nach Rezessionen könnten erklären, warum das US-System oft als Vorbild dient. Zudem erhalten auch US-Hochkulturinstitutionen nur geringe staatliche Zuschüsse, was einen Vergleich sinnvoll macht. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen daher das System der US-Kulturfinanzierung und analysieren spezifische Kulturbereiche wie Oper, Orchester und Museen, wobei Finanzierung, Organisation und Marketing im Fokus stehen.

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Weimarer Studien zur Kulturpolitik und Kulturökonomie - 1: Amerika, Du hast es besser?, Steffen Höhne

Idioma
Publicado en
2005
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
18,49 €

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Título
Weimarer Studien zur Kulturpolitik und Kulturökonomie - 1: Amerika, Du hast es besser?
Subtítulo
Kulturpolitik und Kulturförderung in kontrastiver Perspektive
Publicado en
2005
Formato
Tapa blanda
Páginas
244
ISBN10
3865830536
ISBN13
9783865830531
Serie
Descripción
Die aktuelle Situation der öffentlich geförderten Kultur in Deutschland ist von finanziellen Engpässen geprägt. Staatliche Instanzen, die bisher für die Finanzierung von Hochkultur verantwortlich waren, hinterfragen zunehmend das Prinzip der Rundumabsicherung. Dies führt zu einer Verschiebung im Selbstverständnis des Staates, der sich mehr als Unterstützer und Ermöglicher sieht. Kulturinstitutionen müssen daher verstärkt Eigeninitiativen in organisatorischer, ökonomischer, finanzieller und rechtlicher Hinsicht ergreifen. Diese Entwicklung ist Teil der New-Public-Management-Diskussion, die Reformansätze zur Veränderung bestehender Verwaltungsstrukturen umfasst. Ein Blick auf die USA zeigt, dass dort die Kulturfinanzierung aus marktwirtschaftlicher Perspektive besser funktioniert. Höhere Pro-Kopf-Einkommen und eine schnellere wirtschaftliche Erholung nach Rezessionen könnten erklären, warum das US-System oft als Vorbild dient. Zudem erhalten auch US-Hochkulturinstitutionen nur geringe staatliche Zuschüsse, was einen Vergleich sinnvoll macht. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen daher das System der US-Kulturfinanzierung und analysieren spezifische Kulturbereiche wie Oper, Orchester und Museen, wobei Finanzierung, Organisation und Marketing im Fokus stehen.