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Im April 1925 wählen die Deutschen Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten, was sich als Zeitbombe für die erste deutsche Demokratie erweist. Wolfgang Niess analysiert die Hintergründe dieser entscheidenden Wahl und zeigt, wie Hindenburg zum Totengräber der Demokratie wurde. Nach dem Tod des Sozialdemokraten Friedrich Ebert, des ersten von der Weimarer Nationalversammlung gewählten Reichspräsidenten, stellte sich die Frage nach seinem Nachfolger. Einflussreiche Kräfte der neuen Rechten wollten die Wahl nutzen, um die bürgerlichen Demokraten und Sozialdemokraten gegeneinander auszuspielen und eine autoritäre Wende einzuleiten. Obwohl die Republikaner gute Chancen hatten, die Wahl zu gewinnen, verloren sie diese durch interne Konflikte und Fehleinschätzungen. Die Analyse der Wahl von 1925 ist entscheidend für das Verständnis von Hindenburgs Rolle beim Aufstieg der NS-Diktatur. Wahlergebnisse können ihr zerstörerisches Potenzial oft erst Jahre später entfalten. Theodor Wolff kommentierte nach der Wahl, dass die deutsche Bevölkerung in dieser "Intelligenzprüfung" versagt habe. Die Schicksalswahl von 1925 und ihre Folgen dienen als warnendes Beispiel für die Gefahren, die entstehen, wenn Antidemokraten an die Macht gelangen.
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Schicksalsjahr 1925, Wolfgang Niess
- Idioma
- Publicado en
- 2025
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- (Tapa dura),
- Estado del libro
- Bueno
- Precio
- 13,49 €
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- Título
- Schicksalsjahr 1925
- Subtítulo
- Als Hindenburg Präsident wurde
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Wolfgang Niess
- Editorial
- Beck
- Publicado en
- 2025
- Formato
- Tapa dura
- Páginas
- 304
- ISBN10
- 3406830390
- ISBN13
- 9783406830396
- Serie
- Etiquetas
- No ficción, Ciencias sociales, Tema histórico, Ciencias políticas & Política, Otra historia, Democracia
- Descripción
- Im April 1925 wählen die Deutschen Paul von Hindenburg zum Reichspräsidenten, was sich als Zeitbombe für die erste deutsche Demokratie erweist. Wolfgang Niess analysiert die Hintergründe dieser entscheidenden Wahl und zeigt, wie Hindenburg zum Totengräber der Demokratie wurde. Nach dem Tod des Sozialdemokraten Friedrich Ebert, des ersten von der Weimarer Nationalversammlung gewählten Reichspräsidenten, stellte sich die Frage nach seinem Nachfolger. Einflussreiche Kräfte der neuen Rechten wollten die Wahl nutzen, um die bürgerlichen Demokraten und Sozialdemokraten gegeneinander auszuspielen und eine autoritäre Wende einzuleiten. Obwohl die Republikaner gute Chancen hatten, die Wahl zu gewinnen, verloren sie diese durch interne Konflikte und Fehleinschätzungen. Die Analyse der Wahl von 1925 ist entscheidend für das Verständnis von Hindenburgs Rolle beim Aufstieg der NS-Diktatur. Wahlergebnisse können ihr zerstörerisches Potenzial oft erst Jahre später entfalten. Theodor Wolff kommentierte nach der Wahl, dass die deutsche Bevölkerung in dieser "Intelligenzprüfung" versagt habe. Die Schicksalswahl von 1925 und ihre Folgen dienen als warnendes Beispiel für die Gefahren, die entstehen, wenn Antidemokraten an die Macht gelangen.


