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Legitimationsstrategien in schwieriger Zeit

Die Sentenzen der Mailänder Kommunalgerichte im 12. und 13. Jahrhundert

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  • 152 páginas
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Durch Kaiser Barbarossa erobert, anschließend trotzdem weitgehend autonome Kommune, schließlich durch innere Parteiungen äußerst Die lombardische Metropole Mailand durchlief im 12. und 13. Jahrhundert eine Zeit dramatischer Veränderungen. Das Buch fragt nach den Folgen dieser Umbrüche für die Legitimationsstrategien der Gerichte dieser Stadt.In der Verknüpfung aus datenbankgestützter, quantitativer Analyse und qualitativer Quelleninterpretation werden vier unterschiedliche Phasen und Formen der Legitimationsstiftung identifiziert. Aufgrund des zunehmenden Fehlens unangefochtener externer Legitimationsquellen (Kaiser, Kommune), so die These, stellen die Gerichte Legitimation mehr und mehr selbst her, indem sie die Abarbeitung des Konflikts auf verschiedene, erst während des Verfahrens etablierte Gremien (iurisperiti, iudici delegati,) verteilten. Um als legitimitätsstiftend fungieren zu können, mussten diese Gremien jedoch als weitgehend unabhängig voneinander auftreten. Neben der Partizipation der Parteien an den Beauftragungen spielten die Schrift sowie die Figur des Notars dabei eine entscheidende Rolle. Denn trotz gegebener administrativer und räumlicher Nähe gelang es, gestützt auf Schrift und Notar die Autonomie der einzelnen Gremien zu evozieren.

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Legitimationsstrategien in schwieriger Zeit, Franz-Josef Arlinghaus

Idioma
Publicado en
2016
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(Tapa dura),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
17,99 €

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Título
Legitimationsstrategien in schwieriger Zeit
Subtítulo
Die Sentenzen der Mailänder Kommunalgerichte im 12. und 13. Jahrhundert
Idioma
Alemán
Publicado en
2016
Formato
Tapa dura
Páginas
152
ISBN10
3867646996
ISBN13
9783867646994
Serie
Descripción
Durch Kaiser Barbarossa erobert, anschließend trotzdem weitgehend autonome Kommune, schließlich durch innere Parteiungen äußerst Die lombardische Metropole Mailand durchlief im 12. und 13. Jahrhundert eine Zeit dramatischer Veränderungen. Das Buch fragt nach den Folgen dieser Umbrüche für die Legitimationsstrategien der Gerichte dieser Stadt.In der Verknüpfung aus datenbankgestützter, quantitativer Analyse und qualitativer Quelleninterpretation werden vier unterschiedliche Phasen und Formen der Legitimationsstiftung identifiziert. Aufgrund des zunehmenden Fehlens unangefochtener externer Legitimationsquellen (Kaiser, Kommune), so die These, stellen die Gerichte Legitimation mehr und mehr selbst her, indem sie die Abarbeitung des Konflikts auf verschiedene, erst während des Verfahrens etablierte Gremien (iurisperiti, iudici delegati,) verteilten. Um als legitimitätsstiftend fungieren zu können, mussten diese Gremien jedoch als weitgehend unabhängig voneinander auftreten. Neben der Partizipation der Parteien an den Beauftragungen spielten die Schrift sowie die Figur des Notars dabei eine entscheidende Rolle. Denn trotz gegebener administrativer und räumlicher Nähe gelang es, gestützt auf Schrift und Notar die Autonomie der einzelnen Gremien zu evozieren.