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Die Zukunft im Alltagsdenken

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  • 350 páginas
  • 13 horas de lectura

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Wie wirkten sich die wirtschaftlichen und kulturellen Umbrüche der 1990er Jahre auf fünf Schlüsselbranchen der Schweizer Wirtschaft aus? Im Fokus stehen die Perspektiven von in diesen Branchen tätigen Personen, insbesondere von 50- bis 60-jährigen Familienvätern mit erwachsenen Kindern. Die Autoren führten offene Interviews mit diesen Fachleuten und ihren Familien über deren Biografien, Berufe und Zukunftsvisionen für die jeweilige Branche sowie für die Schweiz. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von 80 nicht-standardisierten Interviews und präsentieren eine Typologie von Zukunftsszenarien. Die soziologischen Porträts zeigen, wie individuelle Denkweisen stark von familiären und sozialmoralischen Herkunftsmilieus geprägt sind. Auch die Handlungslogiken und Arbeitsethiken in den jeweiligen Berufsfeldern sowie Geschlechtersegregationen spielen eine zentrale Rolle. Die Typologie verdeutlicht, dass alltägliche Vorstellungen kohärente Muster aufweisen, die sich kulturellen Traditionen der Wirklichkeitsdeutung zuordnen lassen. Die rekonstruierten Szenarien zeigen die tiefen Ängste vor der Ökonomisierung und die unterschiedlichen Reaktionen auf die Globalisierung. Während einige pragmatisch agieren, fühlen sich andere von negativen Entwicklungen überrollt. Diese Studie, gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds, bietet einen kritischen Beitrag zur Individualisierungsthese und beleuchtet die Bedeutung sozialer Lagen für individu

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Die Zukunft im Alltagsdenken, Claudia Honnegger, Caroline Bühler, Peter Schallberger

Idioma
Publicado en
2002
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
20,99 €

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Título
Die Zukunft im Alltagsdenken
Idioma
Alemán
Publicado en
2002
Formato
Tapa blanda
Páginas
350
ISBN10
389669992X
ISBN13
9783896699923
Serie
Descripción
Wie wirkten sich die wirtschaftlichen und kulturellen Umbrüche der 1990er Jahre auf fünf Schlüsselbranchen der Schweizer Wirtschaft aus? Im Fokus stehen die Perspektiven von in diesen Branchen tätigen Personen, insbesondere von 50- bis 60-jährigen Familienvätern mit erwachsenen Kindern. Die Autoren führten offene Interviews mit diesen Fachleuten und ihren Familien über deren Biografien, Berufe und Zukunftsvisionen für die jeweilige Branche sowie für die Schweiz. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von 80 nicht-standardisierten Interviews und präsentieren eine Typologie von Zukunftsszenarien. Die soziologischen Porträts zeigen, wie individuelle Denkweisen stark von familiären und sozialmoralischen Herkunftsmilieus geprägt sind. Auch die Handlungslogiken und Arbeitsethiken in den jeweiligen Berufsfeldern sowie Geschlechtersegregationen spielen eine zentrale Rolle. Die Typologie verdeutlicht, dass alltägliche Vorstellungen kohärente Muster aufweisen, die sich kulturellen Traditionen der Wirklichkeitsdeutung zuordnen lassen. Die rekonstruierten Szenarien zeigen die tiefen Ängste vor der Ökonomisierung und die unterschiedlichen Reaktionen auf die Globalisierung. Während einige pragmatisch agieren, fühlen sich andere von negativen Entwicklungen überrollt. Diese Studie, gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds, bietet einen kritischen Beitrag zur Individualisierungsthese und beleuchtet die Bedeutung sozialer Lagen für individu