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Jenseits von Darwin

Die Entstehung der Arten, die individuelle menschliche Entwicklung und die Anfänge der Kulturen

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  • 181 páginas
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Neuere Befunde molekularbiologischer und zellbiologischer Forschung legen Modifikationen des primär anpassungsorientierten Ansatzes Darwins nahe. Dies wird anhand einer kurzen Darstellung von Darwins ursprünglicher Version der Evolutionstheorie (1859) deutlich. Offen jedoch bleibt die Frage, ob die menschliche Ontogenese und die Entwicklung der Kulturen durch eine evolutionsbiologische Theorie überhaupt erklärt werden können. Beide Fragen werden in diesem Buch negativ beantwortet. Der Mensch ist, unabhängig von den Details einer biologischen Evolutionstheorie, zwar ein biologisches Wesen und wird dies auch bleiben, doch die Entwicklung der ersten Homines sapientes zum modernen Menschen kann in biologischen Kategorien nicht angemessen beschrieben werden. Im Laufe dieser Entwicklung haben die Menschen ihre Lebenswelten ständig und nachhaltig verändert, so dass ihre Handlungsspielräume in einzelnen Bereichen wuchsen und in anderen gleichzeitig schrumpften. Hier spielen Selektionsprozesse eine Rolle, bei denen es sich aber nicht um Prozesse der „natürlichen Selektion“ handelt. Eine Theorie der Menschheitsentwicklung muss daher auf drei Beinen stehen: der Evolutionsbiologie, den Diamond’schen Bedingungen und den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Kulturentwicklung.

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Jenseits von Darwin, Klaus Foppa

Idioma
Publicado en
2011
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
4,39 €

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Título
Jenseits von Darwin
Subtítulo
Die Entstehung der Arten, die individuelle menschliche Entwicklung und die Anfänge der Kulturen
Idioma
Alemán
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
Páginas
181
ISBN10
3862800040
ISBN13
9783862800049
Serie
Descripción
Neuere Befunde molekularbiologischer und zellbiologischer Forschung legen Modifikationen des primär anpassungsorientierten Ansatzes Darwins nahe. Dies wird anhand einer kurzen Darstellung von Darwins ursprünglicher Version der Evolutionstheorie (1859) deutlich. Offen jedoch bleibt die Frage, ob die menschliche Ontogenese und die Entwicklung der Kulturen durch eine evolutionsbiologische Theorie überhaupt erklärt werden können. Beide Fragen werden in diesem Buch negativ beantwortet. Der Mensch ist, unabhängig von den Details einer biologischen Evolutionstheorie, zwar ein biologisches Wesen und wird dies auch bleiben, doch die Entwicklung der ersten Homines sapientes zum modernen Menschen kann in biologischen Kategorien nicht angemessen beschrieben werden. Im Laufe dieser Entwicklung haben die Menschen ihre Lebenswelten ständig und nachhaltig verändert, so dass ihre Handlungsspielräume in einzelnen Bereichen wuchsen und in anderen gleichzeitig schrumpften. Hier spielen Selektionsprozesse eine Rolle, bei denen es sich aber nicht um Prozesse der „natürlichen Selektion“ handelt. Eine Theorie der Menschheitsentwicklung muss daher auf drei Beinen stehen: der Evolutionsbiologie, den Diamond’schen Bedingungen und den individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Kulturentwicklung.