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- 120 páginas
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Heutzutage ist der Gruß des Fechters oft nur noch eine kurze Geste, die ohne Eleganz und Schwung ausgeführt wird, weil es die Regeln so vorschreiben. Das war nicht immer so. Im XVII. Jahrhundert war der Gruß in den französischen Fechtsälen ein echtes Ritual. Bevor mit den Übungen begonnen oder ein Gefecht aufgenommen wurde, musste sich der Fechtschüler diesem unterziehen. Durch diese festgelegten Gesten drückte er seinen Respekt gegenüber seinem Fechtmeister, seinem Gegner und dem Publikum aus, das bei den Unterrichtsstunden stets anwesend war. Der Gruß spielte auch eine wesentliche Rolle für die Sicherheit, da er den Fechter dazu zwang, sich zu beruhigen, sich zu konzentrieren und die richtige Haltung einzunehmen. Diese langwierigen Rituale haben im modernen Sportfechten keinen Platz mehr. Im szenischen und künstlerischen Fechten hingegen behalten sie ihre ganze Bedeutung. In einem Renaissance- oder Barockkontext tragen sie voll und ganz zum Stil, zum Spiel und zum Vergnügen des Publikums bei. Diese Sammlung von Fechtgrüßen, ob historisch oder fantasievoll, richtet sich an Schauspieler und Fechter, die dem Fechten seine Anmut und Eleganz zurückgeben möchten.
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Leitfaden zum Fechten in der Renaissance, Michael Müller-Hewer
- Idioma
- Publicado en
- 2026
- Encuadernación
- (Tapa blanda)
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- Título
- Leitfaden zum Fechten in der Renaissance
- Subtítulo
- Band 2: Der Fechtergruss
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Michael Müller-Hewer
- Editorial
- BoD – Books on Demand – Frankreich
- Publicado en
- 2026
- Formato
- Tapa blanda
- Páginas
- 120
- ISBN13
- 9782322839599
- Serie
- Etiquetas
- No ficción, Tema histórico, Deportes & Ocio al aire libre, Periodismo narrativo, Renacimiento (época), Esgrima
- Descripción
- Heutzutage ist der Gruß des Fechters oft nur noch eine kurze Geste, die ohne Eleganz und Schwung ausgeführt wird, weil es die Regeln so vorschreiben. Das war nicht immer so. Im XVII. Jahrhundert war der Gruß in den französischen Fechtsälen ein echtes Ritual. Bevor mit den Übungen begonnen oder ein Gefecht aufgenommen wurde, musste sich der Fechtschüler diesem unterziehen. Durch diese festgelegten Gesten drückte er seinen Respekt gegenüber seinem Fechtmeister, seinem Gegner und dem Publikum aus, das bei den Unterrichtsstunden stets anwesend war. Der Gruß spielte auch eine wesentliche Rolle für die Sicherheit, da er den Fechter dazu zwang, sich zu beruhigen, sich zu konzentrieren und die richtige Haltung einzunehmen. Diese langwierigen Rituale haben im modernen Sportfechten keinen Platz mehr. Im szenischen und künstlerischen Fechten hingegen behalten sie ihre ganze Bedeutung. In einem Renaissance- oder Barockkontext tragen sie voll und ganz zum Stil, zum Spiel und zum Vergnügen des Publikums bei. Diese Sammlung von Fechtgrüßen, ob historisch oder fantasievoll, richtet sich an Schauspieler und Fechter, die dem Fechten seine Anmut und Eleganz zurückgeben möchten.