Parámetros
- 323 páginas
- 12 horas de lectura
Más información sobre el libro
Angesichts des neu erwachten Interesses an der Philosophie des Neukantianismus gewinnt die von Julius Ebbinghaus 1956 erhobene Forderung nach einer Bilanz des theoretischen Gehalts des Neukantianismus an Aktualität. Jürgen Stolzenberg greift diese Forderung auf und untersucht die Probleme der Begründung systematischer Philosophie im Werk von Hermann Cohen und Paul Natorp, den Begründern der Marburger Schule. Er analysiert Texte aus dem Nachlass von Natorp, die 1986 von Helmut Holzhey veröffentlicht wurden, und beleuchtet die Debatte zwischen Cohen und Natorp über die Grundlegung der Philosophie. Stolzenberg strebt an, zu einer Entscheidung zu gelangen, die den Kontrahenten nicht gelungen ist. Zudem verfolgt die Arbeit Natorps Weg zur Ausarbeitung eines Systems der Philosophie anhand weiterer, teils unveröffentlichter Vorlesungsmanuskripte. Natorps letzte Vorlesungen wurden in Anwesenheit des jungen Martin Heidegger gehalten. Die erst kürzlich veröffentlichten frühen Vorlesungen Heideggers verdeutlichen Natorps Einfluss auf die Entwicklung von Heideggers philosophischer Position und zeigen, dass die Ursprünge von Heideggers Denken tiefer in der Tradition der klassischen Theorien der Subjektivität verwurzelt sind, als es in „Sein und Zeit“ erscheint.
Compra de libros
Neue Studien zur Philosophie - 9: Ursprung und System, Jürgen Stolzenberg
- Idioma
- Publicado en
- 1995,
- Estado del libro
- Bueno
- Precio
- 39,99 €
Métodos de pago
Nadie lo ha calificado todavía.
- Título
- Neue Studien zur Philosophie - 9: Ursprung und System
- Subtítulo
- Probleme der Begründung systematischer Philosophie im Werk Hermann Cohens, Paul Natorps und beim frühen Martin Heidegger
- Idioma
- Alemán
- Autores
- Jürgen Stolzenberg
- Editorial
- Vandenhoeck und Ruprecht
- Publicado en
- 1995
- Páginas
- 323
- ISBN10
- 3525305095
- ISBN13
- 9783525305096
- Serie
- Descripción
- Angesichts des neu erwachten Interesses an der Philosophie des Neukantianismus gewinnt die von Julius Ebbinghaus 1956 erhobene Forderung nach einer Bilanz des theoretischen Gehalts des Neukantianismus an Aktualität. Jürgen Stolzenberg greift diese Forderung auf und untersucht die Probleme der Begründung systematischer Philosophie im Werk von Hermann Cohen und Paul Natorp, den Begründern der Marburger Schule. Er analysiert Texte aus dem Nachlass von Natorp, die 1986 von Helmut Holzhey veröffentlicht wurden, und beleuchtet die Debatte zwischen Cohen und Natorp über die Grundlegung der Philosophie. Stolzenberg strebt an, zu einer Entscheidung zu gelangen, die den Kontrahenten nicht gelungen ist. Zudem verfolgt die Arbeit Natorps Weg zur Ausarbeitung eines Systems der Philosophie anhand weiterer, teils unveröffentlichter Vorlesungsmanuskripte. Natorps letzte Vorlesungen wurden in Anwesenheit des jungen Martin Heidegger gehalten. Die erst kürzlich veröffentlichten frühen Vorlesungen Heideggers verdeutlichen Natorps Einfluss auf die Entwicklung von Heideggers philosophischer Position und zeigen, dass die Ursprünge von Heideggers Denken tiefer in der Tradition der klassischen Theorien der Subjektivität verwurzelt sind, als es in „Sein und Zeit“ erscheint.


