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Pillen für den Störenfried?

Absage an eine medikamentöse Behandlung abweichender Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen

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  • 112 páginas
  • 4 horas de lectura

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Dieses Buch will aufmerksam machen auf die steigende Bereitschaft, Schulschwierigkeiten, Erziehungsprobleme und andere unerwünschte Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen mit Medikamenten, insbesondere mit Psychopharmaka, zu begegnen. Unruhige, aggressive, konzentrationsgeschwächte, selbstbewußte oder ungeliebte Kinder und Jugendliche werden meist als 'verhaltensgestört' oder 'hyperaktiv' etikettiert und mit Medikamenten behandelt. Werden in unserer Gesellschaft Leistung, Konkurrenz und Gewinnstreben höher eingeschätzt als die grundlegenden Bedürfnisse der Kinder? Wir alle sind in die Verantwortung und Entscheidung gestellt, dieser Entwicklung Vorschub zu leisten oder in dem kindlichen Verhalten Signale für eine gestörte Sozialstruktur des Kindes zu sehen. Das Buch beinhaltet Diskussionsbeiträge aus medizinischer, soziologischer und pädagogischer Perspektive des Problemzusammenhangs, wobei zugleich die interdisziplinäre Verantwortung für die beschriebene Entwicklung unterstrichen wird.

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Pillen für den Störenfried?, Reinhard Voß, Peter Conrad, Hans von Lüpke, Gerhard Neuhäuser

Idioma
Publicado en
1990
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Dañado
Precio
1,90 €

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Título
Pillen für den Störenfried?
Subtítulo
Absage an eine medikamentöse Behandlung abweichender Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen
Idioma
Alemán
Editorial
E. Reinhardt
Publicado en
1990
Formato
Tapa blanda
Páginas
112
ISBN10
3497011932
ISBN13
9783497011933
Serie
Descripción
Dieses Buch will aufmerksam machen auf die steigende Bereitschaft, Schulschwierigkeiten, Erziehungsprobleme und andere unerwünschte Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen mit Medikamenten, insbesondere mit Psychopharmaka, zu begegnen. Unruhige, aggressive, konzentrationsgeschwächte, selbstbewußte oder ungeliebte Kinder und Jugendliche werden meist als 'verhaltensgestört' oder 'hyperaktiv' etikettiert und mit Medikamenten behandelt. Werden in unserer Gesellschaft Leistung, Konkurrenz und Gewinnstreben höher eingeschätzt als die grundlegenden Bedürfnisse der Kinder? Wir alle sind in die Verantwortung und Entscheidung gestellt, dieser Entwicklung Vorschub zu leisten oder in dem kindlichen Verhalten Signale für eine gestörte Sozialstruktur des Kindes zu sehen. Das Buch beinhaltet Diskussionsbeiträge aus medizinischer, soziologischer und pädagogischer Perspektive des Problemzusammenhangs, wobei zugleich die interdisziplinäre Verantwortung für die beschriebene Entwicklung unterstrichen wird.