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Die ganz andere Kindheits- und Jugendphase

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Der Zeitrahmen befasst sich in diesem Buch mit meiner Kindheit während des Zweiten Weltkrieges in Köln von 1938 bis 1943. Dann wurden wir dort ausgebombt und siedelten um auf den Hunsrück zum Geburtsort meiner Mutter. Hier verlebte ich die letzten Kriegsjahre bis 1945 sowie die anschließende Kindheits- und Jugendphase. Diese war anfangs geprägt durch erhebliche Einschränkungen unter dem Einfluss der französischen Besatzungsmacht. Vater kehrte 1943 mit einer Oberschenkelamputation aus dem Krieg zurück. Auch nach dem Krieg spielte der Zwang des Überlebens in totaler Eigenverantwortung eine entscheidende Rolle. Mit dem Glücksfall, dass meine Großeltern wie fast die ganze Dorfbevölkerung als Kleinbauern fungierten, war die Schmerzgrenze des Hungerns im Gegensatz zur städtischen Bevölkerung bedeutend verträglicher. Von 1944 bis 1952 besuchte ich die Volksschule. Schon während der Schulzeit wurde auch mein Beitrag zum Lebensunterhalt eingefordert. Nach der Schulentlassung erst recht. Von 1953 bis 1956 erlernte ich das Maurerhandwerk, während wir mit dem Bau des eigenen Hauses begonnen haben. 1958 siedelte ich um nach Frankfurt/Main, wo ich mich ab 1960 auf eigenen Füßen um Weiterbildung bemühte und später erfolgreich praktizierte. Dies hatte mit meiner späteren Berufslaufbahn primär den Status als Bauleiter zur Folge.

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Die ganz andere Kindheits- und Jugendphase, Friedrich Gerritz

Idioma
Publicado en
2011
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(Tapa blanda),
Estado del libro
Bueno
Precio
63,99 €

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Título
Die ganz andere Kindheits- und Jugendphase
Idioma
Alemán
Editorial
Wagner Verlag
Publicado en
2011
Formato
Tapa blanda
Páginas
277
ISBN10
3866839952
ISBN13
9783866839953
Serie
Descripción
Der Zeitrahmen befasst sich in diesem Buch mit meiner Kindheit während des Zweiten Weltkrieges in Köln von 1938 bis 1943. Dann wurden wir dort ausgebombt und siedelten um auf den Hunsrück zum Geburtsort meiner Mutter. Hier verlebte ich die letzten Kriegsjahre bis 1945 sowie die anschließende Kindheits- und Jugendphase. Diese war anfangs geprägt durch erhebliche Einschränkungen unter dem Einfluss der französischen Besatzungsmacht. Vater kehrte 1943 mit einer Oberschenkelamputation aus dem Krieg zurück. Auch nach dem Krieg spielte der Zwang des Überlebens in totaler Eigenverantwortung eine entscheidende Rolle. Mit dem Glücksfall, dass meine Großeltern wie fast die ganze Dorfbevölkerung als Kleinbauern fungierten, war die Schmerzgrenze des Hungerns im Gegensatz zur städtischen Bevölkerung bedeutend verträglicher. Von 1944 bis 1952 besuchte ich die Volksschule. Schon während der Schulzeit wurde auch mein Beitrag zum Lebensunterhalt eingefordert. Nach der Schulentlassung erst recht. Von 1953 bis 1956 erlernte ich das Maurerhandwerk, während wir mit dem Bau des eigenen Hauses begonnen haben. 1958 siedelte ich um nach Frankfurt/Main, wo ich mich ab 1960 auf eigenen Füßen um Weiterbildung bemühte und später erfolgreich praktizierte. Dies hatte mit meiner späteren Berufslaufbahn primär den Status als Bauleiter zur Folge.