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Essaouira, endlich

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  • 311 páginas
  • 11 horas de lectura

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Kaum jemand träumt nicht davon, aus den Zwängen des Alltags auszubrechen und im warmen Süden, in Asien, Afrika oder der Karibik ein neues Leben zu beginnen. Die Migration von Europa und Nordamerika in die Entwicklungsländer des Südens ist zwar im Vergleich zu anderen Migrationen bescheiden, bleibt jedoch ein zentrales gesellschaftliches Phänomen. Die Wiener Historikerin und Kulturanthropologin Doris Byer hat an einem dieser Sehnsuchtsorte gelebt und die Realität hinter diesen Träumen dokumentiert. Sie untersuchte die kulturellen Begegnungen in einer marokkanischen Hafenstadt, die seit Jahrhunderten ein Kreuzungspunkt verschiedener Gruppen ist: Berber, Araber, Schwarzafrikaner, Juden, Europäer, Beatniks, Hippies, Künstler, Geschäftsleute und sogar Sextouristen. Ihr Werk präsentiert ein komplexes Geflecht von Lebensläufen, Ansichten und Begegnungen, die von Wunscherfüllungen, Enttäuschungen, Katastrophen und Glücksfällen geprägt sind. Byer beleuchtet sowohl die Perspektiven der Immigranten als auch der Einheimischen, die ideologischen Programme hinter den transkulturellen Lebensentwürfen zwischen Islam und Christentum sowie deren alltägliche Herausforderungen. Die Protagonisten agieren nicht nur als Forschungsobjekte, sondern als siegreiche oder scheiternde „Helden“ eines Romans, in dem auch die Autorin eine Rolle spielt.

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Essaouira, endlich, Doris Byer

Idioma
Publicado en
2004
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(Tapa dura),
Estado del libro
Muy Bueno
Precio
45,99 €

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Título
Essaouira, endlich
Idioma
Alemán
Autores
Doris Byer
Publicado en
2004
Formato
Tapa dura
Páginas
311
ISBN10
3854206518
ISBN13
9783854206514
Serie
Descripción
Kaum jemand träumt nicht davon, aus den Zwängen des Alltags auszubrechen und im warmen Süden, in Asien, Afrika oder der Karibik ein neues Leben zu beginnen. Die Migration von Europa und Nordamerika in die Entwicklungsländer des Südens ist zwar im Vergleich zu anderen Migrationen bescheiden, bleibt jedoch ein zentrales gesellschaftliches Phänomen. Die Wiener Historikerin und Kulturanthropologin Doris Byer hat an einem dieser Sehnsuchtsorte gelebt und die Realität hinter diesen Träumen dokumentiert. Sie untersuchte die kulturellen Begegnungen in einer marokkanischen Hafenstadt, die seit Jahrhunderten ein Kreuzungspunkt verschiedener Gruppen ist: Berber, Araber, Schwarzafrikaner, Juden, Europäer, Beatniks, Hippies, Künstler, Geschäftsleute und sogar Sextouristen. Ihr Werk präsentiert ein komplexes Geflecht von Lebensläufen, Ansichten und Begegnungen, die von Wunscherfüllungen, Enttäuschungen, Katastrophen und Glücksfällen geprägt sind. Byer beleuchtet sowohl die Perspektiven der Immigranten als auch der Einheimischen, die ideologischen Programme hinter den transkulturellen Lebensentwürfen zwischen Islam und Christentum sowie deren alltägliche Herausforderungen. Die Protagonisten agieren nicht nur als Forschungsobjekte, sondern als siegreiche oder scheiternde „Helden“ eines Romans, in dem auch die Autorin eine Rolle spielt.