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Die Ultramarin-Reihe: Verwandlung und Bergung der Dinge in Gefahr

Religiöse Dimensionen im Werk Peter Handkes

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  • 30 páginas
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Seine Biografie weist Egon Kapellari als Freund und Kenner der Kunst in all ihren Erscheinungsformen aus, insbesondere auch der Literatur. Der Festvortrag zum interdisziplinären Symposium „Verwandeln allein durch Erzählen“. Peter Handke im Spannungsfeld von Theologie und Literaturwissenschaft (8./9.11.2012 Universität Wien) spannt einen Bogen von der Religionskritik in Handkes frühen Werken, die zugleich auch Sprachkritik ist – Kritik an der „strukturellen Ordnungsmacht“, der das Individuum ausgeliefert sei und die es von seinem Innersten entfremde –, über den Kontrast zu Kafka, der seinerseits die Welt als „bösartige Übermacht“ beschreibt, die mit dem Einzelnen Katz und Maus spielt, bis zu dem Punkt, wo Handke beginnt, nicht mehr „die Schreckenserfahrungen der eigenen Existenz“ schreibend zu bewältigen, sondern „momenthafte Erfahrungen von Glück, Freude, Zusammenhang und Sinn“ in Sprache zu fassen. Allein schon aus dieser Intention ergibt sich – meint Kapellari – eine strukturelle Parallele zwischen Handkes Erzählen und der Vergegenwärtigung von Heilsgeschehen in der Heiligen Schrift und im Sakrament der Eucharistie.

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Die Ultramarin-Reihe: Verwandlung und Bergung der Dinge in Gefahr, Egon Kapellari

Idioma
Publicado en
2014
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(Tapa dura),
Estado del libro
Bueno
Precio
13,49 €

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Título
Die Ultramarin-Reihe: Verwandlung und Bergung der Dinge in Gefahr
Subtítulo
Religiöse Dimensionen im Werk Peter Handkes
Idioma
Alemán
Publicado en
2014
Formato
Tapa dura
Páginas
30
ISBN10
3990291211
ISBN13
9783990291214
Serie
Descripción
Seine Biografie weist Egon Kapellari als Freund und Kenner der Kunst in all ihren Erscheinungsformen aus, insbesondere auch der Literatur. Der Festvortrag zum interdisziplinären Symposium „Verwandeln allein durch Erzählen“. Peter Handke im Spannungsfeld von Theologie und Literaturwissenschaft (8./9.11.2012 Universität Wien) spannt einen Bogen von der Religionskritik in Handkes frühen Werken, die zugleich auch Sprachkritik ist – Kritik an der „strukturellen Ordnungsmacht“, der das Individuum ausgeliefert sei und die es von seinem Innersten entfremde –, über den Kontrast zu Kafka, der seinerseits die Welt als „bösartige Übermacht“ beschreibt, die mit dem Einzelnen Katz und Maus spielt, bis zu dem Punkt, wo Handke beginnt, nicht mehr „die Schreckenserfahrungen der eigenen Existenz“ schreibend zu bewältigen, sondern „momenthafte Erfahrungen von Glück, Freude, Zusammenhang und Sinn“ in Sprache zu fassen. Allein schon aus dieser Intention ergibt sich – meint Kapellari – eine strukturelle Parallele zwischen Handkes Erzählen und der Vergegenwärtigung von Heilsgeschehen in der Heiligen Schrift und im Sakrament der Eucharistie.