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Wer organisiert das Gemeinwesen?

zivilgesellschaftliche Perspektiven Sozialer Arbeit als intermediärer Instanz

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Die mit der Zivilgesellschaft verbundene neue Verantwortungsteilung zwischen Staat, Markt und Bürgern birgt die Gefahr, dass ressourcenarme Bevölkerungsgruppen die zunehmenden Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Mitbestimmung nicht für sich nutzen können. Das drohende Szenario einer Spaltung der Zivilgesellschaft wirft die Frage auf, welche Beiträge Soziale Arbeit zur zivilgesellschaftlichen Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen leisten kann. Oliver Fehren antwortet in seiner Untersuchung auf diese Frage, indem er – in Auseinandersetzung mit dem deliberativen Zivilgesellschaftsmodell von Jürgen Habermas und dem Ansatz der Verwirklichungschancen von Amartya Sen – eine systematische Bestimmung des zivilgesellschaftlichen Befähigungs- und Ermöglichungsauftrags Sozialer Arbeit vornimmt. Anhand der zurzeit hitzig diskutierten Ansätze sozialraumorientierter Sozialer Arbeit konkretisiert der Autor handlungspraktische Veränderungsperspektiven: Den zarten Pflänzchen bürgerschaftlicher Selbstorganisation im lokalen Gemeinwesen werden vertikale Vernetzungsleistungen professioneller intermediärer Instanzen zur Seite gestellt.

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Wer organisiert das Gemeinwesen?, Oliver Fehrenbacher

Idioma
Publicado en
2008
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(Tapa blanda)
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Título
Wer organisiert das Gemeinwesen?
Subtítulo
zivilgesellschaftliche Perspektiven Sozialer Arbeit als intermediärer Instanz
Idioma
Alemán
Editorial
Ed. Sigma
Publicado en
2008
Formato
Tapa blanda
Páginas
234
ISBN10
3894045604
ISBN13
9783894045609
Serie
Descripción
Die mit der Zivilgesellschaft verbundene neue Verantwortungsteilung zwischen Staat, Markt und Bürgern birgt die Gefahr, dass ressourcenarme Bevölkerungsgruppen die zunehmenden Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Mitbestimmung nicht für sich nutzen können. Das drohende Szenario einer Spaltung der Zivilgesellschaft wirft die Frage auf, welche Beiträge Soziale Arbeit zur zivilgesellschaftlichen Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen leisten kann. Oliver Fehren antwortet in seiner Untersuchung auf diese Frage, indem er – in Auseinandersetzung mit dem deliberativen Zivilgesellschaftsmodell von Jürgen Habermas und dem Ansatz der Verwirklichungschancen von Amartya Sen – eine systematische Bestimmung des zivilgesellschaftlichen Befähigungs- und Ermöglichungsauftrags Sozialer Arbeit vornimmt. Anhand der zurzeit hitzig diskutierten Ansätze sozialraumorientierter Sozialer Arbeit konkretisiert der Autor handlungspraktische Veränderungsperspektiven: Den zarten Pflänzchen bürgerschaftlicher Selbstorganisation im lokalen Gemeinwesen werden vertikale Vernetzungsleistungen professioneller intermediärer Instanzen zur Seite gestellt.