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Zoopolis

Eine politische Theorie der Tierrechte

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Massentierhaltung, Fleischskandale und Tierversuche sind zentrale Themen in der öffentlichen Debatte über unseren Umgang mit Tieren. Diese Diskussionen drehen sich oft um moralische Fragen, wie die Rechte und Interessen von Tieren, die auf ihren Fähigkeiten basieren, etwa dem Empfinden von Schmerzen. Sue Donaldson und Will Kymlicka erweitern diese Perspektive, indem sie argumentieren, dass Tiere auch politische Rechte besitzen. Sie beziehen sich auf moderne Theorien der Staatsbürgerschaft und fordern, Tieren neben unverletzlichen Grundrechten einen spezifischen politischen Status zuzuweisen. Dies bedeutet konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Wildtiergemeinschaften und ein „Stammgastrecht“ für nicht domestizierte Tiere, die in unserer Nähe leben. Die Autoren machen eindringlich deutlich, dass wir untrennbar mit Tieren verbunden sind. Ihr Werk ist elegant und für ein breites Publikum zugänglich, und es skizziert eine neue, bedeutende Agenda für das Zusammenleben mit diesen Lebewesen, denen wir mehr schulden als nur Mitleid. Das Buch postuliert, dass das Tier ein genuin politisches Wesen ist und wir ihm auch Gerechtigkeit schulden.

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Zoopolis, Sue Donaldson

Idioma
Publicado en
2013
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(Tapa dura)
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Título
Zoopolis
Subtítulo
Eine politische Theorie der Tierrechte
Idioma
Alemán
Editorial
Suhrkamp
Publicado en
2013
Formato
Tapa dura
Páginas
608
ISBN10
3518586009
ISBN13
9783518586006
Serie
Descripción
Massentierhaltung, Fleischskandale und Tierversuche sind zentrale Themen in der öffentlichen Debatte über unseren Umgang mit Tieren. Diese Diskussionen drehen sich oft um moralische Fragen, wie die Rechte und Interessen von Tieren, die auf ihren Fähigkeiten basieren, etwa dem Empfinden von Schmerzen. Sue Donaldson und Will Kymlicka erweitern diese Perspektive, indem sie argumentieren, dass Tiere auch politische Rechte besitzen. Sie beziehen sich auf moderne Theorien der Staatsbürgerschaft und fordern, Tieren neben unverletzlichen Grundrechten einen spezifischen politischen Status zuzuweisen. Dies bedeutet konkret: Bürgerrechte für domestizierte Tiere, Souveränität für Wildtiergemeinschaften und ein „Stammgastrecht“ für nicht domestizierte Tiere, die in unserer Nähe leben. Die Autoren machen eindringlich deutlich, dass wir untrennbar mit Tieren verbunden sind. Ihr Werk ist elegant und für ein breites Publikum zugänglich, und es skizziert eine neue, bedeutende Agenda für das Zusammenleben mit diesen Lebewesen, denen wir mehr schulden als nur Mitleid. Das Buch postuliert, dass das Tier ein genuin politisches Wesen ist und wir ihm auch Gerechtigkeit schulden.