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Eurozentrismus in der Philosophie

zur Machtwirkung ego-, logo- und ethnozentristischer Konzepte

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Malte Kleinschmidt zufolge hat der Eurozentrismus weder einen geographischen Ursprung noch ein eindeutig bestimmbares Subjekt. Anhand der drei Säulen Ego-, Logo- und Ethnozentrismus arbeitet er Konzepte, Strategien und Kategorien als Teil der eurozentristischen Ordnung der Dinge heraus. Er zielt dabei darauf ab, hegemoniale Konzepte von Subjektivität, Vernunft und identitärer Gemeinschaft zu denaturalisieren und sie ihrer unschuldigen Dimension zu berauben. Er zeigt, wie diese Konzepte ihre Machtwirkungen entfalten, wie sie implizite und explizite Ausschlüsse von anderen Formen des Denkens hervorbringen und wie sie die Dominanz des hyperrealen 'Europas' hervorbrachten. Ein entscheidender Punkt an dieser Dominanz ist, dass dieses 'Europa' seine Dominanz als solche zu verstecken trachtet. In der Regel braucht 'Europa' seine vorgebliche Überlegenheit nicht explizit zu behaupten, es reicht, die Maßstäbe zu setzen und damit als überlegen zu erscheinen.

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Eurozentrismus in der Philosophie, Malte Kleinschmidt

Idioma
Publicado en
2013
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(Tapa blanda)
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Título
Eurozentrismus in der Philosophie
Subtítulo
zur Machtwirkung ego-, logo- und ethnozentristischer Konzepte
Idioma
Alemán
Publicado en
2013
Formato
Tapa blanda
Páginas
152
ISBN10
3894385146
ISBN13
9783894385149
Serie
Descripción
Malte Kleinschmidt zufolge hat der Eurozentrismus weder einen geographischen Ursprung noch ein eindeutig bestimmbares Subjekt. Anhand der drei Säulen Ego-, Logo- und Ethnozentrismus arbeitet er Konzepte, Strategien und Kategorien als Teil der eurozentristischen Ordnung der Dinge heraus. Er zielt dabei darauf ab, hegemoniale Konzepte von Subjektivität, Vernunft und identitärer Gemeinschaft zu denaturalisieren und sie ihrer unschuldigen Dimension zu berauben. Er zeigt, wie diese Konzepte ihre Machtwirkungen entfalten, wie sie implizite und explizite Ausschlüsse von anderen Formen des Denkens hervorbringen und wie sie die Dominanz des hyperrealen 'Europas' hervorbrachten. Ein entscheidender Punkt an dieser Dominanz ist, dass dieses 'Europa' seine Dominanz als solche zu verstecken trachtet. In der Regel braucht 'Europa' seine vorgebliche Überlegenheit nicht explizit zu behaupten, es reicht, die Maßstäbe zu setzen und damit als überlegen zu erscheinen.