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Die Grube

Roman

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  • 173 páginas
  • 7 horas de lectura

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Im Jahr 2010 erhält eine Frau die Nachricht, dass ihr verschwundener Bruder Simon für tot erklärt werden soll. Sie weiß jedoch, wie er starb, und erinnert sich an die Ereignisse von 1992 in Garzweiler, einem mittlerweile nicht mehr existierenden Ort. In Borschemich, einem alten Dorf, das ebenfalls von der Braunkohlegrube bedroht ist, ist sie mit dieser belastenden Wahrheit allein. Die Grube, eine der größten künstlichen Öffnungen der Erde, wird im Tagebau betrieben. Um über Simons Tod zu sprechen, versucht sie, Kontakt zu Kerstin, Simons Frau, und seinem Sohn aufzunehmen. Die Erzählerin schildert den Aschoffschen Hof, ihre Familie und Simon, der sich leidenschaftlich gegen die Zerstörung seines Landes und die Opferung weiterer Dörfer, Wälder und Felder einsetzte. Es entfaltet sich ein Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Interessen des Stromkonzerns, den Politikern und den Bürgern. Der Roman thematisiert den Verlust von Heimat und die Zerstörung einer Region, die auf der Landkarte zu einem blinden Fleck geworden ist. Ingrid Bachérs präzise und poetische Sprache versucht, das Ungeheuerliche zu begreifen. Sie thematisiert den Raub von Erinnerungen und Geschichte und berührt den Leser mit der Botschaft, dass jeder Mensch das Recht hat, nicht vergessen zu werden.

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Die Grube, Ingrid Bachér

Idioma
Publicado en
2011
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(Tapa dura)
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Título
Die Grube
Subtítulo
Roman
Idioma
Alemán
Editorial
Dittrich
Publicado en
2011
Formato
Tapa dura
Páginas
173
ISBN10
3937717706
ISBN13
9783937717708
Serie
Descripción
Im Jahr 2010 erhält eine Frau die Nachricht, dass ihr verschwundener Bruder Simon für tot erklärt werden soll. Sie weiß jedoch, wie er starb, und erinnert sich an die Ereignisse von 1992 in Garzweiler, einem mittlerweile nicht mehr existierenden Ort. In Borschemich, einem alten Dorf, das ebenfalls von der Braunkohlegrube bedroht ist, ist sie mit dieser belastenden Wahrheit allein. Die Grube, eine der größten künstlichen Öffnungen der Erde, wird im Tagebau betrieben. Um über Simons Tod zu sprechen, versucht sie, Kontakt zu Kerstin, Simons Frau, und seinem Sohn aufzunehmen. Die Erzählerin schildert den Aschoffschen Hof, ihre Familie und Simon, der sich leidenschaftlich gegen die Zerstörung seines Landes und die Opferung weiterer Dörfer, Wälder und Felder einsetzte. Es entfaltet sich ein Konflikt zwischen den wirtschaftlichen Interessen des Stromkonzerns, den Politikern und den Bürgern. Der Roman thematisiert den Verlust von Heimat und die Zerstörung einer Region, die auf der Landkarte zu einem blinden Fleck geworden ist. Ingrid Bachérs präzise und poetische Sprache versucht, das Ungeheuerliche zu begreifen. Sie thematisiert den Raub von Erinnerungen und Geschichte und berührt den Leser mit der Botschaft, dass jeder Mensch das Recht hat, nicht vergessen zu werden.