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Die zerbrochene Wirklichkeit

Psychoanalyse als das Studium von Konflikt und Komplementarität

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  • 553 páginas
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Das Werk geht von der ]berlegung aus, da~ die Philosopie nicht so sehr mit dem Staunen und Sichwundern anf{ngt, sondern eher aus dem Leiden und damit aus der Unvers]nlichkeit mit der Ungerechtigkeit erwachsen ist. Aufgrundvon Beobachtungen, nach denen sich das Selbst- und Welterleben in mannigfacher Weise als "gespalten," als zerbrochen oder doppelt darstellt, konzentriert sich das Buch auf drei haupts{chliche klinisch-literarische Erscheinungsformen: das gegen die Ungerechtigkeit des Daseins gerichtete Aufbegehren und Zerbrechen im Tragischen, das durch Ressentiment begr}ndete absolut B]se und die eine doppelte Wirklichkeit vorspiegelnde Verleugnung. Zur Erkl{rung dieser Ph{nomene dientdas Konzept des inneren Konflikts. Die Erkl{rung durch Konflikt und Komplementarit{t ist }berhaupt die einzige Kausalantwort, die aus der psychoanalytischen Erfahrung mit Sicherheit abgeleitet werden kann. Sie macht das psychoanalytische Menschenverst{ndnis aus. Will die Psychoanalyse ihren Anforderungen als Wissenschaft vom inneren Konflikt treu bleiben, mu~ sie als ein gesonderter Bereich der symbolischen Erfassung und Gestaltung der Wirklichkeit aufgefa~t werden, der weitgehend unabh{ngig ist, ein eigenes Wesen und eine besondere Gesetzlichkeit aufweistund weder den Natur- noch den Geisteswissenschaften zuzurechnen ist.

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Die zerbrochene Wirklichkeit, F. -W Eickhoff Leon Wurmser, F.-W Eickhoff

Idioma
Publicado en
1993
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(Tapa dura)
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Título
Die zerbrochene Wirklichkeit
Subtítulo
Psychoanalyse als das Studium von Konflikt und Komplementarität
Idioma
Alemán
Editorial
Springer
Publicado en
1993
Formato
Tapa dura
Páginas
553
ISBN10
3540562044
ISBN13
9783540562047
Serie
Descripción
Das Werk geht von der ]berlegung aus, da~ die Philosopie nicht so sehr mit dem Staunen und Sichwundern anf{ngt, sondern eher aus dem Leiden und damit aus der Unvers]nlichkeit mit der Ungerechtigkeit erwachsen ist. Aufgrundvon Beobachtungen, nach denen sich das Selbst- und Welterleben in mannigfacher Weise als "gespalten," als zerbrochen oder doppelt darstellt, konzentriert sich das Buch auf drei haupts{chliche klinisch-literarische Erscheinungsformen: das gegen die Ungerechtigkeit des Daseins gerichtete Aufbegehren und Zerbrechen im Tragischen, das durch Ressentiment begr}ndete absolut B]se und die eine doppelte Wirklichkeit vorspiegelnde Verleugnung. Zur Erkl{rung dieser Ph{nomene dientdas Konzept des inneren Konflikts. Die Erkl{rung durch Konflikt und Komplementarit{t ist }berhaupt die einzige Kausalantwort, die aus der psychoanalytischen Erfahrung mit Sicherheit abgeleitet werden kann. Sie macht das psychoanalytische Menschenverst{ndnis aus. Will die Psychoanalyse ihren Anforderungen als Wissenschaft vom inneren Konflikt treu bleiben, mu~ sie als ein gesonderter Bereich der symbolischen Erfassung und Gestaltung der Wirklichkeit aufgefa~t werden, der weitgehend unabh{ngig ist, ein eigenes Wesen und eine besondere Gesetzlichkeit aufweistund weder den Natur- noch den Geisteswissenschaften zuzurechnen ist.